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Kreis Viersen

Kontaktdaten

Kreis Viersen
Rathausmarkt 3
41747 Viersen
Tel: 02162 391346

rbn(at)kreis-viersen.de
http://www.kreis-viersen.de/de/inhalt-51/demokratie-leben-im-kreis-viersen/

Fördergebiet

Kreis Viersen

Größe des Fördergebiets

563 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

294.921

Themenfelder

Demokratiestärkung im ländlichen Raum

    Ziele und Handlungskonzept

    Der Kreis Viersen ist ländlich geprägt. Jungen Menschen fehlt es an Möglichkeiten sozialer und politischer Teilhabe. Sie identifizieren sich weniger stark mit ihrer Heimatregion; ihr Bevölkerungsanteil ist rückläufig. Demgegenüber nimmt im Kreis der Anteil aus dem Ausland stammender Mitbürgerinnen und Mitbürger zu. Derzeit halten sich extremistische Ausschreitungen und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in engen Grenzen. Dies bietet die Chance, einen konsequent präventiv akzentuierten Ansatz in der Demokratisierungsarbeit zu verfolgen. Ein solcher Weg erhält angesichts des aktuellen Zuzugs zahlreicher Flüchtlinge zusätzliche Bedeutung.

    Bei der Entwicklung einer „Partnerschaft für Demokratie“ soll eine kombinierte top-down- und bottom-up-Strategie verfolgt werden. Top down soll ein Wertekonsens über  Kommunengrenzen hinweg geschaffen werden. Bislang erschweren nämlich Abschottungstendenzen der Kommunen die Entwicklung einer kreisweiten Identität. Bottom up ist es Ziel, möglichst viele Bevölkerungsanteile mit adressatengerechten Aktionen und Initiativen anzusprechen und eine steigende Zahl von Bürgerinnen und Bürgern zu aktivieren, sich miteinander für ihre Belange einzusetzen. Langfristig sollen so übergreifende, nachhaltige Aktionen und Programme ins Leben gerufen werden. Erklärtes Nebenziel ist es, hiermit mittelbar auch eine stärkere Identifikation speziell der Jugendlichen mit ihrem Wohnumfeld zu erreichen.

    Als Fach- und Koordinierungsstelle konnte die Diakonie Krefeld & Viersen gewonnen werden. Das Schülerparlament einer kreisangehörigen Kommune ist als Kernzelle für das Jugendforum vorgesehen. Die Einbindung der Zivilgesellschaft soll durch beteiligungsorientierte Methoden erfolgen. „Best Practice“-Beispiele bereits engagierter Einzelpersonen und Gruppen sollen eruiert und bekannt gemacht werden, um Mitstreitern als Vorbild zu dienen.

    Akteure, die sich bereits jetzt für Demokratiebelange einsetzen, sollen ergebnisorientiert zusammenarbeiten können. Synergieeffekte mit Programmen wie „NRW hält zusammen“ sollen genutzt werden.