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Stadt Emden

Kontaktdaten

Stadt Emden
Frickernsteinplatz 2
26721 Emden
Tel.: 04921 871493
stadt(at)emden.de
www.vhs-emden.de/programm/partnerschaft-fuer-demokratie

Fördergebiet

Stadt Emden

Größe des Fördergebiets

112,36 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

50.911

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Arbeit zum Thema Flucht u. Asyl
  • Frauenfeindlichkeit

Ziele und Handlungskonzept

Die Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Emden lädt alle bürgerschaftlichen Akteurinnen und Akteure ein, sich in ihrem Einsatz für ein demokratisches Zusammenleben zu vernetzen und gemeinsam die Herausforderungen anzunehmen, die der Strukturwandel im Schiffbau und in der Autoindustrie für das Zusammenleben der Stadtgesellschaft mit sich bringt.

Schwerpunktmäßig setzt sich die Partnerschaft für Demokratie mit den vielfältigen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowohl in historischen wie auch in zeitgenössischen Kontexten auseinander, auch, um der Verfestigung und Verbreitung rechtsextremer Meinungsbilder frühzeitig entgegenzutreten. Der Emdener Präventionsrat führt die Expertisen und Erfahrungen vieler Gruppen zusammen, die in ihrer Gesamtheit alle Emdener Bevölkerungsschichten repräsentieren, von A wie AStA der Hochschule Emden-Leer oder wie Arbeitslosenselbsthilfe, über N wie Nettwark Seniorenhilfe bis Y wie YOUgend integrate, der Sportinitiative für minderjährige Geflüchtete.

Bei der Projektförderung wird Wert auf die Verknüpfung von regelmäßigen bzw. langfristigen (Veranstaltungs-) Angeboten mit einmaligen, besonderen Aktionen gelegt. Unterstützt wird auch die sehr tiefgreifende Auseinandersetzung von Emdener Schülerinnen und Schülern mit Antisemitismus und Nationalsozialismus. Daraus entstand zum Beispiel Anfang 2019 in Kooperation mit Schülerinnen und Schülern aus Łódź eine gemeinsame filmische Dokumentation über das Gedenken an die Reichspogromnacht, über den Besuch der ehemaligen jüdischen Schule in Leer und über die Verlegung von Stolpersteinen.

Die Partnerschaft für Demokratie Stadt Emden betrachtet das umfassende Empowerment zivilgesellschaftlich und ehrenamtlich Engagierter als zentrales Ziel ihrer Tätigkeit, denn sie sind es, die die Stadtgeschicke gestalten. Mit einer Vielzahl partizipativer Maßnahmen und Aktivitäten, wie zum Beispiel einer Projektwerkstatt, mit Gesprächsrunden, Konferenzen und Umfragen, sollen ihnen bestmögliche Kompetenzen bei der Teilhabe an stadt- und gesamtgesellschaftlichen Gestaltungsprozessen vermittelt werden. Um die Nachhaltigkeit dieses Ansatzes zu prüfen, werden die Aktivitäten der Partnerschaft für Demokratie wissenschaftlich begleitet sowie mit dem Ziel evaluiert, die inhaltliche Priorisierung voranzubringen.