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Stadt Cuxhaven

Kontaktdaten

Stadt Cuxhaven
Rathausplatz 1
27472 Cuxhaven
Tel: 04721700671

info(at)cuxhaven.de

Fördergebiet

Stadt Cuxhaven

Größe des Fördergebiets

161,9 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

49.093

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Definieren und Umsetzung einer „Willkommenskultur“ in möglichst breiten Schichten der Bevölkerung
  • Sensibilisierung für latente Menschenfeindlichkeit

Ziele und Handlungskonzept

In der Stadt Cuxhaven konnte in der letzten Zeit konstatiert werden, dass die Gruppe derer, die sich aktiv mit der Asylpolitik auseinandersetzen und auch selbst in der Flüchtlingsarbeit tätig werden möchten, eindeutig zunimmt.

Hier ist der Zusammenhang zu den erfolgreichen Projekten, die im Rahmen des Programms TOLERANZ FÖRDERN-KOMPETENZ STÄRKEN durchgeführt wurden, zu sehen. An diesem Punkt soll in der Partnerschaft für Demokratie weitergearbeitet werden, wobei über den vom Caritasverband getragenen Aktions-und Initiativfonds das zentrale Instrument entwickelt wird.

Auf der ersten Demokratiekonferenz wurde als Leitziel die „Verbreitung des Gedankens einer inklusiven Gesellschaft als Leitbild, das eine gelebte Demokratie ermöglicht“ formuliert. Dazu sollen z. B. durch

  • Interreligiöse Dialoge
  • Interkulturelle Veranstaltungen und Projekte
  • Qualifikation von Ehrenamtlichen
  • Begegnung und Austausch

vor allem

  • Gegenseitige Akzeptanz, Empathie und Toleranz gestärkt, um Ängste, Vorurteile, Ausgrenzung und Gewalt abzubauen

sowie

  • Beteiligung ermöglicht werden durch Vermittlung von Bildung, Information und Werten.

Nach wie vor wird der Begleitausschuss eine zentrale, steuernde Rolle haben. Er ist besetzt mit Vertretern der Stadtteilarbeit, Sprachlernklasse, Jugendhilfestationen, Polizei, Stadtverwaltung sowie des Jugendrates, Jugendmigrationsdienst, Caritasverbandes, Spanischen Elternvereins, Kommunalen Präventionsrates, Quartiersmanagements und des Runden Tisches Integration.

Gemeinsam mit dem Begleitausschuss wurden Leitlinien für den Aktions-und Initiativfonds formuliert. Die Möglichkeit, unbürokratisch, schnell und niederschwellig auch für kleinere Aktionen Mittel zu beantragen, versetzt die eigentliche Zielgruppe der bisherigen Projekte in die Lage, selbst tätig zu werden, die Initiative zu ergreifen und damit den Schritt vom konsumierenden Teilnehmer zum aktivierenden Träger/Anbieter zu machen. So sind nicht nur viel mehr Zugangsmöglichkeiten sichergestellt, sondern die Aktionen werden eine deutlichere Nachhaltigkeit haben.