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Stadt Celle

Kontaktdaten

Stadt Celle, der Oberbürgermeister, Dezernat II, Ref. Integration
Straße Am Französischen Garten 1
29221 Celle
Tel: 0514112416

integration(at)celle.de
www.vielfaltincelle.de

Fördergebiet

Stadt Celle

Größe des Fördergebiets

176 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

69.459

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus

  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum

  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

  • Maßnahmen gegen jegliche Form von Menschenfeindlichkeit

Ziele und Handlungskonzept

Seit 2010 begreift sich Celle als Ort der Vielfalt und richtet das städtische Handeln daran aus. Die Stadt hat im Laufe der Zeit immer wieder Migrationswellen erfahren und dauerhafte Strukturen und Netzwerke geschaffen, um gute Integration zu ermöglichen. Heute leben zum Beispiel neben einer großen ezidischen Gemeinde auch viele Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in der Stadt.

Alle Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Kirche und Zivilgesellschaft sind sich darin einig, dass allen hier lebenden gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden soll. Um das zu erreichen, unterstützt die Partnerschaft für Demokratie die Vernetzung möglichst vieler Gruppen, gerade auch von Minderheiten, um durch Begegnung Vorurteile ab- und gegenseitige Unterstützung und Verständnis aufzubauen.

Neben vielen zeitlich begrenzten Projekten rief die Partnerschaft für Demokratie deshalb 2015 und 2017 zwei langfristige Veranstaltungsreihen ins Leben, den „Stammtisch Integration“ und „Zu Gast bei…“. Der Stammtisch lädt seitdem dreimal jährlich in eine Kleinkunstbühne ein. Die Abende stehen jeweils unter einem bestimmten Thema und werden mit einem Fachimpuls eingeleitet, zu dem im Anschluss diskutiert wird. In der Begegnungsreihe „Zu Gast bei…“ lädt zweimal pro Jahr eine Institution, ein Verein oder eine Religionsgemeinschaft alle Interessierten ein, sich näher mit ihnen bekannt zu machen. Das Ezidische Kulturzentrum, das Celler Schlosstheater, ein Jugendclub für Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler die muslimische Gemeinde waren bereits Gastgeber.

2019 folgen die Celler Synagoge und eine christliche Gemeinde. Die Erfahrungen der Partnerschaft für Demokratie in der Umsetzung des Bundesprogramms werden mit anderen niedersächsischen Partnerschaften für Demokratie geteilt, sodass Synergien und Wissenstransfer genutzt werden können, um auch Regionen übergreifend ein offenes, vielfältiges und demokratisches Gemeinwesen zu ermöglichen und rechtsextremen Tendenzen koordiniert entgegenzutreten.