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Stadt Celle

Kontaktdaten

Stadt Celle, der Oberbürgermeister, Dezernat II, Ref. Integration
Straße Am Französischen Garten 1
29221 Celle
Tel: 0514112416

integration(at)celle.de
www.vielfaltincelle.de

Fördergebiet

Stadt Celle

Größe des Fördergebiets

176 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

69.459

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus

  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum

  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

  • Maßnahmen gegen jegliche Form von Menschenfeindlichkeit

Ziele und Handlungskonzept

20 % der Bevölkerung haben Migrationshintergrund. In mehreren Stadtteilen hat sich eine hohe Anzahl  von ezidischen Kurden und Spätaussiedlern angesiedelt. Eine Anlaufstelle für Flüchtlinge hat ihren Betrieb am 01.03.2015 aufgenommen. Das Festival der Vielfalt (alle 2 Jahre) wie auch die Wochen gegen Extremismus (auch alle 2 Jahre) sind feste Größen zur Einbindung der migrantischen Bevölkerung. Celle wurde bereits im Vorgängerprogramm gefördert und der Lokale Aktionsplan soll in die Partnerschaft für Demokratie eingebunden werden.

Menschen in der Stadt Celle nehmen Vielfalt als positives Wir-Gefühl wahr und treten Diskriminierung und Ausgrenzung aktiv entgegen. Alle Menschen in der Stadt verstehen die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung in jeder Form als gesellschaftliche Aufgabe. Allen Menschen in der Stadt ist gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich.
Die Leitziele sind zunächst einmal aus dem Vorgängerprogramm an „Demokratie leben!“ angedockt worden und werden im neuen Begleitausschuss in den nächsten Jahren weiter entwickelt. Durch verschiedenste Projekte im Aktions- und Initiativfonds sollen die Leitziele „gelebt“ werden.

Zwischenzeitlich ist das Arbeitspapier „Auf dem Weg zum Celler Handlungskonzept“ erstellt worden und wird in den politischen Gremien beraten. Daraus werden sich Handlungsempfehlungen entwickeln, die auch im Rahmen von „Demokratie leben!“ eine große Rolle spielen werden. 
Die Koordinierungs- und Fachstelle, die Öffentlichkeitsarbeit und das Jugendforum sind in die Hände eines erfahrenen Trägers der Jugendhilfe gegeben worden. Hinsichtlich der Vergabe der Mittel im Aktions- und Initiativfonds ist eine öffentliche Ausschreibung vorgenommen worden, um die ersten Ideen schon einmal einzusammeln.
Der Begleitausschuss besteht mehrheitlich aus zivilgesellschaftlichen Akteuren, die teilweise aus der Politik stammen, aber auch eine Vertreterin der Schulen sowie ein Vertreter einer großen Celler Stiftung sind im BgA vertreten.