Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Landkreis Goslar

Fördergebiet

Landkreis Goslar

Größe des Fördergebiets

965 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

137.833

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Integration

Ziele und Handlungskonzept

Der Landkreis Goslar setzt sein erfolgreiches Engagement in den Bundesprogrammen „Vielfalt tut gut“ sowie „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ fort. Nachdem in den Vorgängerprogrammen Rechtsextremismus-Prävention im Fokus stand, hat sich die „Lokale Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Goslar“ nun die „Förderung der Ausgestaltung einer vielfältigen lokalen Kultur des Zusammenlebens“ als Leitziel gesetzt.


Beim Landkreis Goslar handelt es sich um ein strukturschwaches Gebiet, das unter stark sinkenden Einwohnerzahlen leidet. Zunehmend stellen die  steigenden Flüchtlingszahlen und die damit verbundenen Debatten für den Landkreis eine große Herausforderung dar. Dies erfordert eine Neustrukturierung der Flüchtlingsarbeit und ein Integrationskonzept, das Migrantinnen und Migranten sowie die Aufnahmegesellschaft gleichermaßen einbindet. Bisher fehlt es in Teilen der Bevölkerung an Toleranz und Affinität dem Themenfeld gegenüber.

Aus der Erfahrung der letzten Förderperioden wird der Schwerpunkt zunächst auf den Aufbau tragfähiger Strukturen gelegt, die für die Herstellung von Nachhaltigkeit ausschlaggebend sind. Dazu gehört die Einbindung der Zivilgesellschaft, Politik/Verwaltung als auch lokal einflussreiche Personen. Zudem hat der Begleitausschuss der „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Goslar“ entschieden, dass als Basis der lokalen Strategie eine Situations- und Bedarfsanalyse erstellt wird.
Um die Entwicklung im Themenfeld auszuwerten und Entscheidungen fachlich vorzubereiten, hat die „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Goslar“ die „Arbeitsgemeinschaft Migration“ als Fachausschuss installiert.
Die Bevölkerung wird durch Einzelprojekte, die aus der Bedarfsanalyse entwickelt werden, sensibilisiert. Das interkulturelle und interreligiöse Zusammenleben soll durch eine nachhaltige und durch die von der Bevölkerung getragene Willkommenskultur gestärkt werden.

Die durch die „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Goslar“ geförderten Projekte werden künftig unter dem neuen Logo öffentlichkeitswirksam dargestellt:

Logo Partnerschaft für Demokratie Goslar