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Landkreis Aurich

Kontaktdaten

Landkreis Aurich
Fischteichweg 7-13
26603 Aurich
Tel: 04941/161631

info(at)landkreis-aurich.de
www.moin-zusammen.de

Fördergebiet

Landkreis Aurich

Größe des Fördergebiets

1.287 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

187.058

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Das Fördergebiet Landkreis Aurich ist stark ländlich geprägt mit drei Mittelzentren, die politisch und im Alltag wenig kooperieren, was die Vernetzungsarbeit in der Partnerschaft für Demokratie erschwert. Die Strukturschwäche sowie ein relativ geringer Ausländeranteil bieten ein günstiges Umfeld für die Ausbreitung von fremdenfeindlichen und antidemokratischen Ressentiments.

Der Landkreis hat nicht an den Vorgängerprogrammen teilgenommen und somit nicht auf bestehende Strukturen aufbauen. Bereits vor Ort existierende Initiativen wie z.B. Präventionsräte und Einzelprojekte finden noch unkoordiniert und auf einzelne Orte begrenzt statt. Im Konzept des Landkreises zur Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten ist im Rahmen der Arbeit der Partnerschaft für Demokratie als ein Baustein vorgesehen, flankierend für Vielfalt und Toleranz zu werben.

Der Begleitausschuss hat folgende drei Leitziele definiert:

  1. Zuwanderung begleiten,
  2. Engagement vernetzen,
  3. Demokratie erlebbar machen.

Kurzfristiges Ziel ist eine engere Einbindung von Politik und Verwaltung in die Partnerschaft sowie die Abbildung von Akteurinnen und Akteuren aus dem gesamten Kreisgebiet im Begleitausschuss. Bisher geplante und förderfähige Projekte zielen auf Jugendbeteiligung sowie auf die Begleitung von Integrationsarbeit. Mittelfristig soll die Partnerschaft für Demokratie als Expertennetzwerk etabliert werden, das für Projekte und Initiativen zur Verfügung steht und die Entwicklung kritisch begleitet.

Es werden jährliche Bürgerdialoge durchgeführt, um alle Bürgerinnen und Bürger in die Weiterentwicklung der lokalen Strategie einzubinden. Aufgrund der weiten Wege im Landkreis werden dezentrale Jugendforen eingerichtet, die zum Teil auf bestehende Jugendparlamente aufsetzen. Dabei spielen insbesondere die sozialen Medien eine wichtige Rolle. Für diesen Herbst /Winter ist eine Foto-/Plakat-Kampagne geplant, in der Bürgerinnen und Bürger „Gesicht zeigen“ für Mitbestimmung und Vielfalt.

Die Koordinierungsstelle ist an der Kreisvolkshochschule Norden angesiedelt, die eine Schlüsselrolle bei der Integrationsarbeit im Landkreis annimmt. Der Begleitausschuss ist mehrheitlich mit Vertreterinnen und Vertretern der Jugendarbeit in Schulen/Vereinen besetzt, außerdem mit Vertreterinnen und Vertretern des Kinderschutzbundes, einer Erwerbslosen- und einer LSBT-Initiative.