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Hansestadt Lüneburg

Kontaktdaten

Hansestadt Lüneburg
Am Ochsenmarkt 1
21335 Lüneburg
Tel: 04131309332
stadt(at)lueneburg.de
www.stadtjugendring-lueneburg.de
www.stadtjugendring-lueneburg.de/demokratie-leben/

 

 

Fördergebiet

Hansestadt Lüneburg

Größe des Fördergebiets

70,38 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

73.370

Themenfelder

  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Das Förderprogramm „Demokratie leben!“ wird in Lüneburg in Kooperation vom Stadtjugendring Lüneburg und von der Stadt Lüneburg umgesetzt. Die Fach- und Koordinierungsstelle ist beim Stadtjugendring angesiedelt. Darüber hinaus wurde ein 23-köpfiger Begleitausschuss konstituiert, der durch seine heterogene Mitgliederstruktur charakterisiert ist. Zu den Mitgliederinnen und Mitgliedern zählen Jugendliche sowie Akteure aus den Bereichen Stadtjugendpflege, Polizei, Schule, Migration, Anti-Rassismus, Jugendpartizipation, soziales Quartiersmanagement, Stadtentwicklung, Universität, Sport und dezentrale Jugendarbeit. In den Sitzungen wird für einen offenen und lebendigen Austausch sowie für interaktive und erlebnisorientierte Evaluations- und Weiterentwicklungsprozesse gesorgt.

Das Kernziel der Partnerschaft für Demokratie ist es, das Demokratiebewusstsein und die kulturelle Vielfalt in Lüneburg zu steigern und eine eigenständige Jugendpolitik aufzubauen. Dadurch sollen Formen von Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus, Gewalt, Politikverdrossenheit, Demokratie- und Fremdenfeindlichkeit in Lüneburg entgegengewirkt und Vorurteile, Hemmschwellen und Berührungsängste zwischen Personen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen abgebaut werden. Das Kernziel soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

  1. Umsetzung von Projekten, durch die Kinder und Jugendliche demokratische Strukturen und Selbstwirksamkeit erfahren. Projekte, die Jugendliche dazu motivieren, ihre Meinung und ihre Bedürfnisse zu artikulieren, sich zu beteiligen, sich einzubringen, sich zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen, die Stadtgesellschaft mitzugestalten, für Demokratie einzustehen und sich für ein fortschrittliches interkulturelles und interreligiöses Miteinander einzusetzen, das von Respekt und Toleranz geprägt ist. Um alle Zielgruppen zu erreichen, wurde ein jugendgerechtes, unkompliziertes und leicht verständliches Förderantragsformular erstellt. In der ersten Bewerbungsrunde gingen elf spannende Anträge ein. Für dieses Jahr ist mindestens noch eine weitere Bewerbungsrunde geplant.
  2. Gestaltung von programmspezifischen Fortbildungs- und Coachingangeboten
  3. Entwicklung einer kommunalen Gesamtstrategie
  4. Vernetzung und Kooperation von relevanten Akteurinnen und Akteuren, Initiativen und Einrichtungen – stadtteilübergreifend, interdisziplinär, interkulturell und nachhaltig
  5. Öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen
  6. verstärkte Einbindung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und/oder mit sozialen Herausforderungen; Anregung interkultureller und interreligiöser Austauschprozesse, Auseinandersetzung mit dem Thema gewaltorientierter Islamismus
  7. Aufbau eines Jugendrates, der von Kindern und Jugendlichen selbst geleitet und organisiert wird, eine eigene Online-Plattform gestaltet, ein eigenes Budget verwaltet und langfristig über politische Entscheidungsgewalt verfügt
  8. Aufbau von Arbeitsgruppen und Fachkreisen, die in kleineren Gruppen bestimmte Teilbereiche des Förderprogramms aktiv voranbringen und weiterentwickeln.