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Altkreis Osterode am Harz

Kontaktdaten

Landkreis Göttingen
Herzbergerstraße 5
37520 Osterode am Harz
Tel: 05522 9604750
Dzimalle(at)landkreisgoettingen.de
http://www.vielfalt-osterode.de/

Fördergebiet

Altkreis Osterode am Harz

Größe des Fördergebiets

636 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

74.367

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Der Altkreis Osterode am Harz am Harz mit seinen 74.367 Einwohnerinnen und Einwohnern ist stark im demografischen Wandel begriffen. 2016 wird der Landkreis mit dem Landkreis Göttingen fusionieren.

Im Wahlkreis Osterode liegt der Stimmenanteil rechtsextremer Parteien über dem Landesdurchschnitt. Der Verfassungsschutz benennt den Harz und das Harzvorland als eine Schwerpunktregion rechtsextremer Strukturen.

Aktuell plant das Land Niedersachsen in Osterode die Errichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der ehemaligen Rommel-Kaserne in Osterode. In diesem Zusammenhang zeigt sich in Online-Kommentaren und Facebook-Postings vermehrt eine Flüchtlingsfeindlichkeit. Projekte im Rahmen von „Demokratie leben!“ werden sich mit der Integration/Inklusion von Flüchtlingen, die im Altkreis Osterode verbleiben, beschäftigen. Erzählcafés wecken das Verständnis für Fluchtbiographien.

Erfolgreiche Projekte aus dem Vorgängerprogramm wie „Tage der Vielfalt“ oder die in Osterode entwickelte Gaststättenkampagne „Wir Osteroder sind gute Gastgeber/-innen – Dieses Haus steht für Gastfreundschaft und Toleranz“ werden weiterentwickelt und fortgeführt. Mit allen weiterführenden und Berufsbildenden Schulen wurde gemeinsam eine Präambel erarbeitet, in der sie sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Rechtsextremismus aussprechen.

Die Partnerschaft für Demokratie im Altkreis Osterode fördert das bürgerschaftliche Engagement und vertieft die entstandenen Netzwerke um auch weiterhin Islam- und Flüchtlingsfeindlichkeit und andere Abwertungen von Menschen zu bekämpfen. Die Netzwerkarbeit mit Vereinen, der Islamisch Türkischen Gemeinde, der Politik, den Schulleiterinnen und Schulleitern, Kindertagesstätten und Aktiven in der Jugendarbeit ist der erste Meilenstein auf diesem Weg. Das Netzwerk wird jedes Jahr erweitert und verstetigt.

Begleitet wird dieser Prozess vom Begleitausschuss, der aus 16 Mitgliedern aus Vereinen und Verbänden, 2 Jugendlichen, der Wirtschaft und dem Ämternetzwerk, wie Polizei, Schulleitungen und Kreisverwaltung besteht. Die externe Fach- und Koordinierungsstelle ist beim Kreisjugendring Osterode am Harz e. V. angesiedelt.