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Altkreis Göttingen

Kontaktdaten

Landkreis Göttingen-Jugendamt, Kinder und Jugend Büro
Gothaerplatz 2
37083 Göttingen
Tel: 0551 525112

info(at)landkreisgoettingen.de

http://pfd-goettingen.de/

Fördergebiet

Altkreis Göttingen

Größe des Fördergebiets

1.117,47 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

138.654

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Im Gegensatz zur Stadt Göttingen sind die ehrenamtlichen und zivilgesellschaftlichen Strukturen im stark ländlich geprägten Landkreis Göttingen teilweise schwach ausgebaut und – auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels – zurückgegangen. Das demokratische Engagement im ländlichen Raum zu fördern, ist daher besonderes Ziele der Partnerschaft für Demokratie.

In den ländlichen Gemeinden des Landkreises Göttingen haben sich gewalt- und rechtsextreme Gruppierungen mit Immobilienkäufen lokal angesiedelt und aktiv die Anwerbung von Jugendlichen betrieben.

Die Partnerschaft für Demokratie möchte die gering vorhandenen Strukturen der Demokratieförderung und Prävention im Landkreis bündeln und ein breites Netzwerk aufbauen. Neben der Prävention von Rechtsextremismus wurde in den Jahren 2017 und 2018 vorbeugende Arbeit gegen religiösen Fundamentalismus und Salafismus verstärkt aufgenommen und die damit einhergehende Netzwerkarbeit verstärkt.

Dafür arbeiten lokale Bildungsträger, Verwaltungsstellen, Präventionsräte und Bürgerbündnisse zusammen mit Lokalpolitikerinnen und -politiker, Praktizierenden der sozialen Arbeit und Vertreterinnen und Vertretern der Polizei. In den Jahren 2015 bis 2018 konnte ein tragfähiges Netzwerk innerhalb der Verwaltung und in der Zivilgesellschaft aufgebaut werden. Bürgerbündnisse und Präventionsräte wurden erweitert. Außerdem werden angrenzende Partnerschaften für Demokratie mit eingebunden, etwa durch einen verstärkten Fachaustausch (2017 bis 2018).

Obwohl gewalt- und rechtsaffinen Gruppierungen in den Jahren 2015 bis 2018 unverändert stark präsent waren, sind im Ergebnis der Arbeit der Partnerschaft für Demokratie die Aktionen von rechtsextremer Seite im Zusammenhang mit der „Asyldebatte“ im Zeitraum 2017 bis 2018 zurückgegangen.

Die intensive Betreuung der Projektträger vor, während und nach der Projektdurchführung schafft eine vertrauensvolle Basis der Zusammenarbeit. Dadurch hat sich ein Stamm an Antragsstellern für Projekte entwickelt, der sich stetig erweitert. Die Expertise des federführenden Amtes und der Koordinierungs- und Fachstelle führt dazu, dass die Partnerschaft nicht nur als Fördermittelgeber, sondern auch als beratende und zentral koordinierende Stelle wahrgenommen wird.