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Stadt Wolgast / Amt am Peenestrom

Kontaktdaten

Stadt Wolgast / Amt am Peenestrom
Burgstraße 6
17438 Wolgast
Tel.: 03836 251122
katharina.funke(at)wolgast.de
www.demokratie-leben-wolgast.de

Fördergebiet

Stadt Wolgast / Amt am Peenestrom

Größe des Fördergebiets

13,151 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

16.129

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben
  • Bewältigung sozialräumlicher Problemlagen

Ziele und Handlungskonzept

Die Stadt Wolgast liegt im Nordosten Deutschlands und gehört zum Landkreis Vorpommern-Greifswald. Im kommunalen Zusammenschluss mit sechs weiteren Gemeinden bildet sie das Amt Am Peenestrom. In der Stadt Wolgast und auch im restlichen Amt Am Peenestrom sind viele gesellschaftliche und soziale Probleme vorhanden. Die Gründe sind sehr vielschichtig. Viele Menschen sind von Arbeitslosigkeit, Arbeit im Niedriglohnsektor oder der Abhängigkeit von Sozialleistungen schon in der vierten Generation betroffen. Gesellschaftliche Entwicklungen wie die Schließung öffentlicher Einrichtung, ein zu geringes Angebot an attraktiven und gut bezahlten Arbeitsplätzen sowie die Abwanderung von Fachkräften und jungen Familien tragen zur Unzufriedenheit vieler hier lebender Menschen bei..

Diese Entwicklung nutzen rechtsextreme und rechtspopulistische Gruppierungen für die Verstärkung ihres Einflusses und stoßen bei vielen Menschen auf fruchtbaren Boden. Mit der Einrichtung einer Unterkunft für asylsuchende Menschen, die 2012 in Wolgast eröffnet wurde, bekamen die rechtsorientierten Kräfte Aufwind und versuchen seitdem mit allen Mitteln, die Bevölkerung zu verunsichern und für ihre Propaganda zu gewinnen. Zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen werden initiiert und die Schar derer, die mitlaufen, wird immer größer.

Wolgast, das 2008 von der Bundesregierung als „Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet wurde, kann das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ als geförderte Kommune nutzen, um gezielt gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit aktiv zu werden und der Entwicklung mit demokratisch gesinnten Kräften und Politikern entgegensteuern.

Um die Zielstellung auch verwirklichen zu können, ist es Ziel der Arbeit der Partnerschaft für Demokratie, bei den Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere auch bei Kindern und Jugendlichen ziviles Engagement zu fördern und Kompetenzen für demokratisches Verhalten stärken. Vielen Bürgerinnen und Bürgern eine Beteiligung zu ermöglichen und sie dazu zu ermuntern, sich in Projekte einzubringen und bei Entscheidungsprozessen mitzuwirken, ist eine unabdingbare Voraussetzung, um die Ziele zu erreichen. Erfahrungen der Kommune aus den Vorgängerprogrammen haben gezeigt, dass durch gezielte Maßnahmen, Projekte, Veranstaltungen und die Gewinnung neuer Projektträger eine empathische Kultur vermittelt wird. Unterstützt wird dies durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, deren Tätigkeit auch eine entsprechende Würdigung erfahren soll.