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Stadt Neustrelitz

Kontaktdaten

Stadt Neustrelitz
Markt 1
17235 Neustrelitz
Tel: 03981 253101
buergermeister(at)neustrelitz.de
http://www.neustrelitz.de/leben/partnerschaft-fuer-demokratie

Fördergebiet

Stadt Neustrelitz

Größe des Fördergebiets

138,2 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

20.896

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Die Residenzstadt Neustrelitz befindet sich im Herzen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Im flächenmäßig größten Landkreis der Bundesrepublik bestehen neben der Partnerschaft für Demokratie in Neustrelitz weitere Partnerschaften in Waren (Müritz) und im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Wenngleich die Strukturen und Organisationen im Landkreis unterschiedlich sind, sehen sich die Menschen im gesamten Landkreis mit Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit konfrontiert. Rechtsextreme Organisationen sind in der Stadtvertretung Neustrelitz vertreten und eine treibende Kraft bei Demonstrationen, Kundgebungen, Konzerten usw. Daneben wird versucht, die Verunsicherungen im Zuge von Globalisierung, Migration und sozialer Polarisierung zu schüren und für menschenverachtende Ideologien zu nutzen

Die Partnerschaft für Demokratie stellt ein geeignetes Instrument dar, die Problemlagen und Bedarfe zu erkennen, um nachhaltig agieren zu können. Die Stadt Neustrelitz verfügt bereits über ein eigenständiges Demokratienetzwerk "ANSTOSS! - Soziale Nachhaltigkeit" in Neustrelitz, in welchem wichtige zivilgesellschaftliche Akteure vereint sind. Damit sind in der Stadt bereits Strukturen vorhanden, an die die Partnerschaft für Demokratie anknüpfen kann. Nunmehr besteht die Chance, das Netzwerk zu erweitern und neue Demokratiepartner zu gewinnen. Damit einhergehend soll die Stärkung der Zivilgesellschaft und des Demokratiebewusstseins weiterentwickelt, fortgeführt und intensiviert werden.

In diesem Jahr wird die Etablierung und Förderung des Jugendforums ein Schwerpunkt sein. Um Jugendliche für den Jugendbeirat zu erreichen und zu aktivieren, sollen beispielsweise eine Auftakt- und Informationsveranstaltung stattfinden sowie ein Ideenwettbewerb initiiert werden.

Die Tätigkeit des Begleitausschusses, der aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, der Kirche, der Bildungseinrichtungen und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren besteht, sowie die bewilligten Projekte werden maßgebend für die Arbeit in diesem Jahr sein.