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Stadt Anklam in Kooperation mit dem Amt Anklam Land

Kontaktdaten

Hansestadt Anklam
Markt 3
17389 Anklam
Tel.: 03971 835 233
stadtverwaltung(at)anklam.de
www.handinhand-anklam.de

Fördergebiet

Anklam in Kooperation mit dem Amt Anklam Land

Größe des Fördergebiets

600 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

24.700

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Die Hansestadt Anklam und das kooperierende Amt Anklam-Land liegen in einer der strukturschwächsten Regionen Deutschlands - Ostvorpommern. Die Probleme einer strukturschwachen Region sind deutlich zu spüren. Hohe Arbeitslosigkeit, Beschäftigung vor allem im Niedriglohnsektor und wenig Geld für freiwillige Aufgaben, lösen bei einem Großteil der Bevölkerung das Gefühl des „abgehängt sein“ aus.

In diese Problemlage mischt sich eine starke rechtsextreme Szene ein, die mit ihren einfachen Antworten auf die komplizierten Fragen der Zeit, den Nerv vieler Menschen unserer Region trifft. Die Förderregion wird von den Rechtsextremen sogar als „Leuchtturmregion“ verstanden, also als ein Muster wie die rechte Szene sich in einer Stadt etablieren kann. Vor allem auf die verbotsfeste Infrastruktur, die Szene besitzt mehrere Häuser in der Stadt, können die Rechtsextremen bauen und nutzen diese für ihre zahlreichen Aktivitäten.

Die Antwort auf die Herausforderungen der Region ist die Aktivierung der Zivilgesellschaft. Dieses Ziel wird bereits seit dem Förderprogramm TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN verfolgt. Im Vordergrund dabei stehen die Unterstützung von Engagierten in den vielen Vereinen und Initiativen sowie die Fort- und Weiterbildung selbiger, mit dem Ziel eine Bürgergesellschaft zu schaffen die aktiv am zivilgesellschaftlichen Leben teilhat, die Geschicke der Region selber mit gestaltet und somit auch immun gegen rechtes Gedankengut wird.

Dazu wird bereits seit 2011 eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte zur Stärkung der Zivilgesellschaft gefördert. Über die Projekte entscheidet ein Begleitausschuss der in seiner Zusammensetzung bereits ebenfalls seit 2011 besteht.