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Hansestadt Wismar

Kontaktdaten

Hansestadt Wismar
Am Markt 1
23966 Wismar
Tel: 03841 2514103
pfroehlich(at)wismar.de
www.demokratie-leben-nwm.de

Fördergebiet

Hansestadt Wismar

Größe des Fördergebiets

41,74 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

42.893

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Arbeit zum Thema Flucht u. Asyl
  • Stärkung von Demokratiekompetenzen junger Menschen,
  • Arbeit zum Thema Diversität/ Vielfalt,
  • Demokratiestärkung in der Stadt,
  • Miteinander leben - Alteingesessene und Zuwanderer

Ziele und Handlungskonzept

Die Bevölkerungsentwicklung in der Hansestadt Wismar war bis zum Jahr 2013 rückläufig. Die Situation hat sich insoweit verändert, dass Wismar nun eine wachsende Stadt ist. Die aktuelle und zukünftige Situation ist durch den Zuzug von Menschen gekennzeichnet, wobei insbesondere auch die Zahl junger Einwohnerinnen und Einwohner wächst. Dies stellt eine Herausforderung für die Zivilgesellschaft dar. In Wismar müssen daher neue Möglichkeiten eröffnet werden, die Interessengruppen zusammenbringen und ein gegenseitiges kulturelles Lernen auf der Basis demokratischer Werte  ermöglichen. Der Aktions- bzw. Initiativfonds soll dabei eine schnelle und unbürokratische Hilfe sein.

Die geplanten Handlungsschritte und Maßnahmen beziehen sich auf alle Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt unter besonderer Berücksichtigung von Kindern und Jugendlichen. Da sowohl der Kinderreport 2017 als auch weitere Studien deutlich machen, dass die Befähigung sowie Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zur Entwicklung eines Demokratiebewusstseins- und Verständnisses gestärkt werden muss, sind diese zentrale Zielgruppe des Vorhabens der lokalen Partnerschaft für Demokratie in der Hansestadt Wismar.

Die Koordinierungs- und Fachstelle übernimmt der Stadtjugendring der Hansestadt Wismar e. V. Der Stadtjugendring stärkt bereits seit mehreren Jahren über Projekte im Bereich der Freizeitgestaltung Sozialkompetenzen von Kindern und Jugendlichen.

Um junge Menschen zu empowern und ihre Anliegen in eine demokratische Gesellschaft einzubringen, sollen städtische Beteiligungsstrukturen weiterentwickelt und zusätzliche aufgebaut werden. Dafür wird im Förderjahr 2017 das Kinder- und Jugendparlament, welches das Jugendforum bildet, neu gewählt. Das Gremium wird den Jugendfonds eigenständig verwalten. Die Etablierung des Jugendforums ist damit ein zentraler Meilenstein im ersten Förderjahr.