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Amt Usedom-Süd

Kontaktdaten

Amt Usedom-Süd
Markt 7
17406 Usedom
Tel: 03837 526413
ordnungsamt(at)amtusedom.de
www.wirvonhier-usedom.de

Fördergebiet

Amt Usedom-Süd

Größe des Fördergebiets

223,87 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

11.677

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Aufgrund der geographischen Nähe zu Polen wird der Abbau von Ressentiments speziell gegen Polen ein Schwerpunkt werden

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Die Sonneninsel Usedom ist in Deutschland als Urlaubsparadies bekannt und geliebt. Dabei übersieht man leicht, dass Usedom zu einer der strukturschwächsten Regionen Deutschlands - Ostvorpommern - gehört. Auch im federführenden Amt Usedom-Süd sind die Probleme einer strukturschwachen Region deutlich zu spüren. Hohe Arbeitslosigkeit, wenig Geld für freiwillige Aufgaben und ein starkes soziales Gefälle zwischen Seebädern und dem Usedomer Achterland lösen bei einem Großteil der Bevölkerung das Gefühl des „abgehängt sein“ aus.

In diese Problemlage mischt sich eine starke rechtsextreme Szene ein, die mit ihren einfachen Antworten auf die komplizierten Fragen der Zeit den Nerv vieler Menschen unserer Region trifft. Dies zeigen die wiederholt guten Wahlergebnisse auf der Insel.
Eine Besonderheit der Region ist darüber hinaus die gemeinsame Grenze mit Polen auf der Insel, diese wird von vielen nicht als Chance, sondern als Gefahr gesehen.

Die Antwort der „Partnerschaft für Demokratie“ Usedom auf die Herausforderungen auf der Insel ist die Aktivierung der Zivilgesellschaft in den Gemeinden. Dieses Ziel wird bereits seit dem Förderprogramm TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN verfolgt. Im Vordergrund stehen dabei die Unterstützung von Engagierten in den Gemeinden sowie die Fort- und Weiterbildung selbiger, mit dem Ziel eine Bürgergesellschaft zu schaffen, die aktiv am zivilgesellschaftlichen Leben teilhat und die Geschicke der Region selbst mit gestaltet.

Dazu soll eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte zur Stärkung der Zivilgesellschaft gefördert werden. Über die Projekte entscheidet ein Begleitausschuss der in seiner Zusammensetzung bereits ebenfalls seit 2011 besteht und sich durch seine Diversität auszeichnet.