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Neugraben-Fischbek (Süderelbe), Teil des Bezirkes Harburg

Kontaktdaten

Freie und Hansestadt Hamburg
Bezirksamt Harburg
Fachamt Sozialraummanagement
Harburger Ring 33
21073 Hamburg
Tel: 040 428713052
Sozialraummanagement(at)harburg.hamburg.de
www.harburg.hamburg.de

Fördergebiet

Neugraben-Fischbek (Süderelbe), Teil des Bezirkes Harburg

Größe des Fördergebiets

22,5 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

27.879

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Arbeit zum Thema Flucht u. Asyl
  • Integrative und demokratische Entwicklungsprozesse
  • Kultur der Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements
  • Demokratisches Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft

Ziele und Handlungskonzept

Im Stadtteil Neugraben-Fischbek wurden zwischen Ende 2015 und Dezember 2016 Wohnunterkünfte für rund 1.500 Flüchtlinge und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt. 2015 wurde noch mit der Bereitstellung von 3.500 Plätzen gerechnet. Eine Bürgerinitiative organisierte Demonstrationen gegen Großunterkünfte für Flüchtlinge und handelte im Juni 2016 einen Bürgervertrag mit dem Hamburger Senat aus. Parallel dazu etablierte sich eine starke Willkommensinitiative in Süderelbe. Insgesamt steht der Stadtteil vor großen baulichen und demographischen Veränderungen. Bis 2025 wird in dem eher dörflichen Gebiet mit einem Bevölkerungszuwachs von etwa 10.000 Menschen gerechnet.

Ziele der Partnerschaft für Demokratie sind:

  • Stärkung einer lebendigen vielfältigen und demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort
  • Ausbau der Möglichkeiten zur aktiven Bürgerbeteiligung
  • Stärkung der haupt- und ehrenamtlich Tätigen in ihrer Handlungsfähigkeit gegen latente und offene gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Um die Ziele erfolgreich umzusetzen, werden bewährte Veranstaltungsformate genutzt. Darüber hinaus werden neue Formate entwickelt und erprobt wie beispielsweise das „StadtteilFORUM – Süderelbe bleibt im Gespräch“. Die Beteiligung der Akteurinnen und Akteure bei der Entwicklung  der Formate soll dafür sorgen, dass die Veranstaltungen zielgruppen- und bedarfsgerecht sowie regionalspezifisch sind.

Durch die Einbindung etablierter lokaler Arbeitsgruppen wie der Regionalen Bildungskonferenz Harburg (RBK), der sozialräumlichen Netzwerke der Kinder- ,Jugend- und Familienhilfe, dem Quartiersbeirat und den Betreibern der Unterkünfte für Flüchtlinge können bekannte Akteurinnen und Akteure sowie Gremien genutzt und in die Programmentwicklung einbezogen werden.

Der Begleitausschuss ist besetzt mit Vertreterinnen und Vertetern der Bezirkspolitik,  der lokalen Zivilgesellschaft und der öffentlichen Verwaltung. Die Koordinierungs- und Fachstelle ist bei der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung angebunden. Die Projektleitung liegt im Bezirksamt Harburg im Fachamt Sozialraummanagement.