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Hamburg-Wandsbek

Kontaktdaten

Bezirksamt Wandsbek
Dezernat für Soziales, Jugend und Familie
Fachamt Sozialraummanagement
Schlossstraße 60
22041 Hamburg
Tel: 040 428812247
harald.lindner(at)wandsbek.hamburg.de
www.hamburg.de/wandsbek/lokale-partnerschaften-fuer-demokratie/

Fördergebiet

Hamburg-Wandsbek

Größe des Fördergebiets

143,8 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

417.225

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Wandsbek ist mit über 400.000 Einwohnern der größte Bezirk in Hamburg. Die Bevölkerungsdichte ist dabei sehr unterschiedlich. Mehr als 25% der Bewohnerinnen und Bewohner haben einen  Migrationshintergrund. Sie verteilen sich ebenfalls sehr unterschiedlich im Bezirk. In dicht besiedelten Stadtteilen liegt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bei bis zu 50%. Darüber hinaus muss sich der Bezirk Wandsbek beim Integrationsprozess der Herausforderung stellen, die stark zunehmende Zahl von Flüchtlingen unterzubringen. Der Bestand an bereits über 3.000 Unterbringungsplätzen wird sich bis 2016 um mindestens weitere 1.000 erhöhen.

Der Bezirk Wandsbek fällt seit Jahren durch rechtsextreme und ausländerfeindliche Vorfälle negativ auf. Dies ist unter anderem dadurch begründet, dass einschlägige Neonazis im Bezirk Wandsbek ihren Wohnort und ihren Wirkungskreis haben.

Ziel der Partnerschaft für Demokratie ist es, eine Willkommenskultur zu schaffen durch:

  • Förderung des zivilen Engagements, besonders im Zusammenhang mit Menschen aus anderen Kulturen
  • Förderung demokratischen Verhaltens , besonders Zeichen gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung zu setzen

Im Rahmen der lokalen Partnerschaften in Wandsbek wird ein Schwerpunkt die Aufklärung und Information der Bürger über die tatsächliche Situation der Flüchtlinge vor Ort sein. Zum anderen werden Orte der Begegnung geschaffen. Gemeinsam mit den Teilnehmern des Begleitausschusses werden Projekte entwickelt, die dem Abbau von Ressentiments gegenüber den geflüchteten Menschen und für den Aufbau einer gemeinsamen Nachbarschaft dienlich sind.

Die Fach- und Koordinierungsstelle wird von der Johann Daniel Lawaetz Stiftung betrieben.