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Hamburg-Harburg, Harburg-Zentrum, Heimfeld, Wilstorf, Eissendorf

Kontaktdaten

Bezirksamt-Harburg-Fachamt Sozialraummanangement
Harburger Ring 33
21073 Hamburg-Harburg
Tel: 040 428712555
Sozialraummanagement(at)harburg.hamburg.de
www.hamburg.de/harburg/soziales-lokale-partnerschaften

Fördergebiet

Hamburg-Harburg, Harburg-Zentrum, Heimfeld, Wilstorf, Eissendorf

Größe des Fördergebiets

125,4 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

150.209

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Integration und Anerkennung von Flüchtlingen

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Der Schwerpunkt der Lokalen Partnerschaft Harburg liegt derzeit im südlichen Stadtteil Neugraben-Fischbek. Hier entsteht mit 3000 Plätzen eine der größten Flüchtlingsunterkünfte in Hamburg, unmittelbar neben einem Neubaugebiet mit ca. 1500 Wohneinheiten. Die stark zunehmende Zahl von geflüchteten Menschen in Harburg ist eine komplexe Herausforderung für den Bezirk, der mit einem Anteil von fast 40% Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationshintergrund ohnehin große Integrationsanstrengungen unternehmen muss. Durch Verunsicherungen über mögliche Belastungen  werden auch Anwohnerinnen und Anwohner, die (bisher) keine fremdenfeindlichen Haltungen gezeigt haben, zugänglich für entsprechende Ressentiments. Mehrere Bürgerinitiativen gegen die Ansiedlung der Wohnunterkünfte haben sich bereits gebildet. Dem steht rund um die Unterkünfte eine große Bereitschaft, sich ehrenamtlich für die Asylsuchenden zu engagieren gegenüber. Vor diesem Hintergrund werden gemeinsam mit Verantwortlichen aus Verwaltung und Politik sowie den Aktiven der Zivilgesellschaft konkrete Maßnahmen entwickelt, um ein friedliches Zusammenleben im Bezirk zu gewährleisten.

Leitziele der Partnerschaft für Demokratie sind die Unterstützung der Zusammenarbeit aller relevanten Akteure zur Förderung der soziokulturellen Integration von geflüchteten Menschen in Harburg, die Förderung des demokratischen Verhaltens sowie die Verhinderung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gegenüber Geflüchteten und ansässigen Bewohnerinnen und Bewohner mit Migrationshintergrund.

Dafür werden Netzwerke gebildet, die sich räumlich an den Wohnunterkünften für Asylsuchende orientieren. Dort kooperieren aktive  Anwohnerinnen und Anwohner sowie Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Institutionen, religiösen Gemeinschaften, Moscheen etc.,  die im Umfeld der Unterkunft aktiv sind. Die Asylsuchenden der Unterkünfte sollen in den lokalen Netzwerken vertreten sein.

Die lokalen Netzwerke entwickeln und initiieren in regelmäßigen Treffen Projekte zur Förderung der Integration von Flüchtlingen. Sie beraten  über Probleme des Zusammenlebens  und entwickeln Verbesserungskonzepte . Der Austausch und die Abstimmung mit dem Jugendforum ist durch die Fach- und Koordinierungsstelle sicher gestellt.