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Werra-Meißner-Kreis

Kontaktdaten

Werra-Meißner-Kreis
Schlossplatz 1
37269 Eschwege
Tel: 05651 3021011
kai.siebert(at)werra-meissner-kreis.de
www.demokratie-leben-wmk.de

Fördergebiet

Werra-Meißner-Kreis

Größe des Fördergebiets

1.025 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

100.212

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Interkulturelles und interreligiöses Lernen
  • Gewaltprävention
  • Willkommenskultur gegenüber Zuwanderern

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Trotz breiter Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger im Werra-Meißner-Kreis für Asylbewerberinnen und Asylbewerber hat sich die Ausgangslage im August und September 2015 verschärft. Eine Gruppe von Flüchtlingen wurde mit ihrem Sozialarbeiter im Festzelt der Witzenhäuser Kesperkirmes von einheimischen, jungen Männern rechtsextremistisch bedroht und auch geschlagen. In Sontra versucht der Verfassungsschutz die Anwerbeversuche einheimischer, salafistischer Prediger in Flüchtlingsunterkünften zu verhindern, die das wiederum in YouTube-Videos als Verletzung ihrer Grundrechte anprangern. Darüber hinaus hält der Zuzug von Flüchtlingen an, sodass Konzepte einer dezentralen Unterbringung nicht mehr greifen. Eine neue Gemeinschaftsunterkunft in Hessisch-Lichtenau soll bis zu 1.000 Menschen aufnehmen.

Seit vielen Jahren gibt es das in Eschwege tagende Aktionsbündnis „Bunt statt Braun“. Das Bündnis wird aktiv in die Partnerschaft für Demokratie, die seit 2105 besteht, eingebunden. Als Reaktion auf die Gewalt während der Kesperkirmes organisierte „Bunt statt Braun“ eine mehrtägige Mahnwache vor dem Witzenhäuser Rathaus.

Die Partnerschaft will unterstützende Angebote für die  Vertreterinnen und Vertreter kommunaler Politik und Verwaltung in Vorbereitung auf die Kommunalwahlen im März 2016 machen. Ein „Argumentationstraining gegen rechtsextreme Propaganda“ ist hier ebenso denkbar wie Dialogformate zu umstrittenen Themen. Darüber hinaus hat sich der Themenbereich „Willkommenskultur für Flüchtlinge“ als ein Leitziel für die Partnerschaft etabliert.