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Stadt Wiesbaden

Kontaktdaten

Amt für soziale Arbeit Wiesbaden
5104
Konradinerallee 11
65203 Wiesbaden
Tel: 0611 319175
gabriele.reiter(at)wiesbaden.de
www.demokratie-leben-in-wiesbaden.de

Fördergebiet

Wiesbaden

Größe des Fördergebiets

203,9 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

280.108

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Auch in der hessischen Landeshauptstadt finden gesellschaftliche Prozesse des sozialen Wandels und der sozioökonomischen Ressourcenverteilung statt. Zunehmende ethnische und kulturelle Diversität und auch soziale Ungleichheiten finden ihre Ausprägung  in den einzelnen Stadtteilen. Hier entsteht ein Nährboden für soziale Ausgrenzung und stigmatisierende Problemzuschreibungen. „Demokratie leben!“ stützt hier einen wesentlichen Aspekt der kommunalen Präventionsarbeit zur Bekämpfung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einerseits und zur Demokratieentwicklung andererseits. In Wiesbaden hat sich durch die Vorläuferprogramme zu „Demokratie leben!“ ein breites Netzwerk zu präventiven Projekten gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für Demokratieentwicklung  gebildet. Es gilt, die gut entwickelten Kooperationen zwischen kommunalen und zivilgesellschaftlichen Kräften für diese Arbeit zu nutzen.

Die Partnerschaft für Demokratie wird dabei helfen, Wiesbaden zu einer Stadt der gelebten Vielfalt zu entwickeln. Im Kontext der vielen Bildungsträger der formellen, informellen und kulturellen Bildung  muss an einer Strategie gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gearbeitet werden, die dort, wo die Menschen leben, in den Stadtteilen und in den Zusammenhängen des Alltags wirksam wird und demokratische Strukturen stärkt und weiterentwickelt.

Die Zusammensetzung der Akteurinnen und Akteure innerhalb der Partnerschaft für Demokratie aus vielen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen lässt erwarten, dass auch dort, in den unterschiedlichen Lebenswelten Wiesbadens die Projekte dieses Bundesprogramms ankommen (Hochschule, Jugendvertretung, Kirche, Ausländerbeirat, Ämter etc.). Eine entsprechende Präsenz in der Wiesbadener Tagespolitik ist daher gewährleistet und zielt auf weitere zusätzliche Kooperationspartner.

Als erstes großes Projekt steht die Veranstaltungsreihe „WIR in Wiesbaden“ an, in der in diesem Jahr  Vorurteile, Schubladendenken und das Aufbegehren gegen voreilige Stereotypen thematisiert werden. Fast vierzig lokale Vereine, Institutionen und Träger haben ihre Kooperation zugesagt.