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Stadt Weilburg, Gemeinden Löhnberg und Merenberg

Kontaktdaten

Gemeinde Löhnberg
Gemeinde Merenberg
Magistrat der Stadt Weilburg
Mauerstraße 6-8
35781 Weilburg
Tel: 06471 31421
h.p.schick(at)weilburg.de
http://www.weilburg.de/de/rathaus-politik/demokratie-leben.html

Fördergebiet

Stadt Weilburg, Gemeinden Löhnberg und Merenberg

Größe des Fördergebiets

114,38 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

21.051

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Mit seinen 13.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, die auf 11 Stadtteile verteilt sind, liegt die Stadt Weilburg zwischen dem Westerwald und dem Taunus und ist die drittgrößte Stadt des Landkreises Limburg-Weilburg.
Weilburg hat eine jahrhundertelange Tradition als Schulstandort, täglich besuchen ca. 7.000 Schülerinnen und Schüler die 15 Bildungseinrichtungen in Weilburg.

Nach der Teilnahme am Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN entschied sich die Stadt Weilburg auch aufgrund der aufkommenden Flüchtlingsdebatten für die Teilnahme am zweiten Interessensbekundungsverfahren für das neue Bundesprogramm „Demokratie leben!“.
In Weilburg befinden sich derzeit fast 200 Flüchtlinge aus unterschiedlichen Nationen. Vor Ort gibt es engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Integration dieser Menschen auf unterschiedlichste Art und Weise ehrenamtlich einsetzen.

Durch das Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN hat sich die Interkulturelle Woche der „Initiative Weilburg International“ etablieren können und wird jährlich fortgesetzt.
Die „Initiative Weilburg International“ war auch beteiligt am Weilburger Integrationskonzept, welches aus einem Projekt aus der Bevölkerung heraus unter professioneller Anleitung durch die Bertelsmann-Stiftung entwickelt und niedergeschrieben werden konnte.

Auch wurde die „Kubacher Initiative Zusammenhalt“, kurz KIZ genannt, gegründet. Hier haben sich innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Kubacher Bürgerinnen und Bürger der anfänglich kleinen Gründergruppe angeschlossen. Das Konzept der Kubacher Initiative Zusammenhalt soll nun auf weitere Stadtteile übertragen werden.

Auch konnte sich über das Projekt „Frauentreff im Deutschen Alltag“ ein Treffpunkt für vorwiegend türkische Frauen etablieren, der mit Vorträgen zu verschiedenen Themen wie beispielsweise der Erklärung des deutschen Schulsystems, der Verwaltungsstruktur vor Ort oder auch Stadtführungen sowohl der Aufklärung dient und gleichzeitig zum Austausch in deutscher Sprache anregt.

Für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sollen weitere große Projekte realisiert werden. Der erste Fokus wird auf die Jugendbeteiligung und die Gründung eines Kinder- und Jugendparlamentes gelegt.