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Stadt Pfungstadt

Kontaktdaten

Stadt Pfungstadt
Kirchstraße 12 - 14
64319 Pfungstadt
Tel: 06157 9881156
daniela.ryschka(at)pfungstadt.de
www.pfungstadt.de

Fördergebiet

Stadt Pfungstadt

Größe des Fördergebiets

42,53 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

ca. 25.459

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Arbeit zum Thema Flucht u. Asyl

Ziele und Handlungskonzept

Pfungstadt ist eine relativ strukturschwache, mittelgroße Stadt in Südhessen. Offenkundige rechte Strömungen sind die Ausnahme. Seit der Inbetriebnahme diverser Großunterkünfte für Flüchtlinge entstehen in der Vermittlung und der Kommunikation mit der Öffentlichkeit deutlich neue Herausforderungen, um einer potenziellen fremdenfeindlichen und antidemokratischen Denkweise entgegenzuwirken.

Gremien, Einrichtungen und zivilgesellschaftliche Akteure haben die Flüchtlinge positiv empfangen. Das Engagement in den letzten Jahre war hoch (zum eispiel Entstehung von Patenschaften, Begegnungsfesten, offene Angebote). Es gilt, diese offene Willkommenskultur und das gemeinsame Miteinander weiter zu unterstützen und besonders wertzuschätzen. Dem Schüren von Ängsten und Befürchtungen soll aktiv entgegen getreten werden.

Es gibt vor Ort eine Vielzahl verschiedenster ehrenamtlicher Gruppen, Angebote und Netzwerke, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen, zum Beispiel Sportcoachinnen und Coaches oder der Arbeitskreis Flüchtlinge mit Patenschaften für Flüchtlinge, einer Fahrradwerkstatt, Spielkreisen für Flüchtlingskinder, einem Begegnungstreff für Frauen etc.

Im Kulturbereich werden durch verschiedene Veranstaltungen (Begegnungsfest, Aktionen zur interkulturellen Woche) demokratische Werte vermittelt.

Die Partnerschaft für Demokratie hat sich folgende Leitziele gesetzt:

  • Stärkung einer lebendigen, vielfältigen, demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort durch aktives Ausgestalten vor Ort, um für demokratische Themen zu sensibilisieren und Diskussionen anzuregen
  • Förderung des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens
  • Menschen mit Migrationshintergrund und Neuzugewanderte sollen durch Projekte und Aktivitäten in diesen Prozess eingebunden werden.

Als geplanten Vorhaben und Maßnahmen soll die  Chancengleichheit im Schulalltag gestaltet und Lesepatenschaften für Alt und Jung etabliert werden. Zudem ist eine Demokratiewerkstatt als Arbeitsplatz für Koordinatoren geplant.