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Stadt Offenbach am Main

Kontaktdaten

Magistrat der Stadt Offenbach
Berliner Str. 100
63065 Offenbach
Tel.: 06980 652328
praevention(at)offenbach.de
www.offenbach.de/pfd

Fördergebiet

Stadt Offenbach am Main

Größe des Fördergebiets

44,89 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

120.988

Themenfelder

  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Prävention extremistischer, religiös motivierter Gewalt
  • Vermittlung demokratischer Grundwerte

Ziele und Handlungskonzept

Die Stadt Offenbach am Main möchte eine friedliche Stadtgesellschaft und ein verträgliches Miteinander der Menschen auf der Grundlage unseres Grundgesetzes fördern. Besonderer Handlungsbedarf ergibt sich aus Sicht der Verantwortlichen aus dem Vorhandensein einer extremistischen salafistischen Szene im Rhein-Main-Gebiet. Durch gezielte Präventionsarbeit soll in Offenbach extremistischen Tendenzen vorgebeugt bzw. begegnet werden.

Durch spezifische präventive Angebote, insbesondere für Schulen und Jugendzentren, möchte die Stadt Offenbach den religiös motivierten Extremismus entzaubern und die Vermittlung demokratischer Grundwerte fördern.

Für den Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie konnten durch persönliche Ansprache kompetente Partnerinnen und Partner gewonnen werden. Unter anderem sind hier eine Islamwissenschaftlerin vom Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam an der Goethe-Universität, ein Mitarbeiter des Violence Prevention Network, der Polizeipräsident sowie Vertreterinnen und Vertreter lokaler Institutionen und Initiativen wie zum Beispiel eine Vertreterin des lokalen Jugendparlaments und der Vorsitzende des Ausländerbeirats stimmberechtigt vertreten. Geleitet wird das Gremium vom Bürgermeister der Stadt Offenbach am Main.

Zu den ersten verwirklichten Projekten der Partnerschaft für Demokratie gehört unter anderem das vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführte Projekt „Gegen Antisemitismus – Für Demokratie!“, in dessen Rahmen Besuche der Gedenkstätte Sachsenhausen stattfanden. Der Boxclub Nordend e. V. hat sich im Rahmen eines anderen Projekts mit der „Lebenswelt und Identität Offenbacher Jugendlicher“ beschäftigt.

Für das Jugendforum ist enge Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament vorgesehen, das aktiv in die Planung und Umsetzung mit eingebunden werden soll.