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Stadt Frankfurt am Main

Kontaktdaten

Stadt Frankfurt am Main
Der Magistrat
Amt für multikulturelle Angelegenheiten
Lange Straße 25-27
60311 Frankfurt am Main
Tel: 069 21245137
pushpa.islam(at)stadt-frankfurt.de
http://partnerschaft-demokratie-ffm.de/

Fördergebiet

Frankfurt am Main

Größe des Fördergebiets

248,31 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

693.342

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Menschen aus mehr als 170 Nationen leben in Frankfurt. Die große Vielfalt spiegelt sich unter anderem in Kulturvereinen, migrantischen Selbstorganisationen, zivilgesellschaftlichen Initiativen und nicht zuletzt in einer Vielzahl religiöser Gemeinden aller Weltreligionen sowie kleinerer Religionsgemeinschaften.
Frankfurt und seine Bürgerinnen und Bürger verstehen sich als offene und plurale Stadt und Stadtgesellschaft. Dies ist der Ausgangspunkt für die Partnerschaft für Demokratie, deren Ziel es ist, die Kultur der Vielfalt und der Anerkennung in der Stadtgesellschaft weiter zu stärken und auszubauen.

Eine demokratische Kultur der Vielfalt und Anerkennung bildet den besten Ansatz, um antidemokratischen Tendenzen und verschiedenen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit präventiv zu begegnen. Deshalb knüpfen die im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie zu entwickelnden Projekte und Vernetzungen an die Umsetzung und Fortentwicklung des 2011 verabschiedeten „Frankfurter Integrations- und Diversitätskonzept für Stadt, Politik und Verwaltung“ an und ergänzen diese.

Insbesondere in Stadtteile mit hohem Konfliktpotential und besonderem Bedarf sollen Projekte gefördert und Initiativen gestärkt werden. Um die einzelnen Problemlagen (Phänomene des Rechtsextremismus, Islamismus, Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und antimuslimischer Rassismus) angemessen und effektiv angehen zu können, werden vorhandene Netzwerke und Expertisen eingebunden und genutzt: Auf der Ebene von Stadtteilen und Quartieren sowie mit und für Einrichtungen der offenen Jugendarbeit, Vereinen und religiösen Gemeinden.
Es werden Foren für offene Diskussionen eröffnet und gezielt Ansätze konstruktiver Konfliktbearbeitung, Strategien der Deeskalation, Kommunikation und Umgang mit Heterogenität und Diskriminierung gefördert.