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Stadt Alsfeld

Kontaktdaten

Magistrat der Stadt Alsfeld
Markt 1
36304 Alsfeld
buergermeister(at)stadt.alsfeld.de

Fördergebiet

Stadt Alsfeld

Größe des Fördergebiets

129,69 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

15.996

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

In Alsfeld und seinen 16 Stadtteilen leben 16.000 Einwohnerinnen und Einwohner, davon gut 1.000 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit aus insgesamt 79 Nationen. Alsfeld als Stadt im ländlichen Raum, ist stark betroffen vom demografischen Wandel, hoch-qualifizierte junge Menschen verlassen die Stadt zu Ausbildungszwecken und kehren in der Regel nicht in die Region zurück.

Rechtsextreme und fremdenfeindliche Aktivitäten und Agitation finden weniger sichtbar im öffentlichen Raum sondern verdeckt im „Privaten“, z.B. bei Festen und in zunehmenden Maß im Internet statt. Zunehmend identifiziert werden auch latente Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in den unterschiedlichen Handlungsfeldern.

Der Netzwerkgedanke ist leitend für die Umsetzung des Bundesprogramms in Alsfeld. Direkt zum Programmstart gelang es, ein breites Netzwerk „Tolerantes Alsfeld“ zu installieren, das bis heute intensiv zusammenarbeitet. In ihm sind politische und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, Jugendliche, Vertreterinnen und Vertreter von Schulen und Wirtschaft und (potentielle) Einzelprojektträger vertreten. Alle wesentlichen Entscheidungen werden im Netzwerk diskutiert, bevor sie dem Begleitausschuss zur Beratung vorgelegt werden. Besonderen Stellenwert hatten und haben in den Netzwerkdiskussionen die Ergebnisse der regelmäßig durchgeführten Situations- und Ressourcenanalysen im Fördergebiet und deren Abgleich mit den strategischen Zielen.

Ein Ergebnis der intensiven Beratungen aller Beteiligten ist die Einrichtung eines regelmäßigen „Stammtisches“, zu dem alle Akteure und Interessenten eingeladen werden. In gemütlicher Atmosphäre wird über den Stand der Projekte berichtet, werden neue Ideen entwickelt und aktuelle Fragen aus dem Stadtgebiet aufgegriffen. Fester identitätsstiftender Bestandteil ist mittlerweile das jährliche „Spitalfest“ geworden. Hier stellen sich alle bisherigen Projekte vor, Vereine und Kulturen bringen sich ein und alle Bürgerinnen und Bürger sind zum gemeinsamen Feiern eingeladen.