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Mittlere Wetterau

Kontaktdaten

Stadt Florstadt
Freiherr-vom-Stein-Straße 1
61197 Florstadt
hauptverwaltung(at)florstadt.de
www.bunterleben.info

Fördergebiet

Kommunen Echzell, Florstadt, Reichelsheim und Wölfersheim

Größe des Fördergebiets

148 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

30.853

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Unter dem Dach "BUNTerLEBEN" wird das zivilgesellschaftliche Engagement in den Gemeinden Echzell und Wölfersheim sowie die Städte Florstadt und Reichelsheim in der Wetterau gebündelt. Untertitel ist "Gemeinsam für Vielfalt und Respekt". Die vier ländlich geprägten Kommunen haben sich schon seit 2011 im Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN gemeinsame Ziele in Sachen Demokratieförderung gesetzt. Hauptbeweggrund für den Zusammenschluss der Kommunen war die Niederlassung eines einschlägig bekannten Rechtsextremisten und die darauf folgende Zunahme rechtsextremer Aktivitäten und Gewalt.

Eine gute Basis für die Einbindung einer breiten Zivilgesellschaft ist der sehr aktive Begleitausschuss, der sich aus Vereinsvertretern, Schulleitungen und Jugendpflegen aller vier Kommunen zusammensetzt. Hier werden die Handlungskonzepte entwickelt und die Umsetzung vorangetrieben. Die Einbindung von Jugendvertreterinnen und –vertretern ist für die nahe Zukunft geplant.

Die Etablierung des zivilgesellschaftlichen Engagements unter dem Dach „BUNTerLEBEN“ war ein wichtiger Schritt, der die Identifizierung der Bevölkerung mit den Zielen des Projekts erleichtert hat. Besonders gut erkennbar war dies bereits 2013 mit der Kampagne „Gesicht zeigen!“, bei der sich eine große Zahl von Menschen fotografieren ließen, um sich klar zu der Aussage „Wir sind bunt!“ zu bekennen.

Das Handlungskonzept, das für den LAP erstellt wurde, bleibt auch für die Partnerschaft für Demokratie der Mittleren Wetterau aktuell:

 

  1. Bildung: Vortragsreihen, Workshops, Seminare, Lesungen u. ä. werden für alle Zielgruppen angeboten. Folgende Themen sind geplant: Aufklärung zu Rechtsextremismus und Salafismus, NS-Geschichte und jüdisches Leben in der Region, die regionale Entwicklung durch Vielfalt der Kulturen etc.
  2. Begegnung: Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile können am besten abgebaut werden, wenn man Menschen unterschiedlicher Kulturen und sozialer Kontexte miteinander in Kontakt und vor allem ins Gespräch bringt. Ein jährliches „Fest der Kulturen“ ist geplant.
  3. Strukturen: Alle Akteurinnen und Akteure innerhalb von BUNTerLEBEN sind vernetzt und arbeiten weiter an der Vernetzung.