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Landkreis Waldeck-Frankenberg

Kontaktdaten

Landkreis Waldeck-Frankenberg
Südring 2
34497 Korbach
Tel: 05631 954889
regionalentwicklung(at)landkreis-waldeck-frankenberg.de
http://www.landkreis-waldeck-frankenberg.de

Fördergebiet

Landkreis Waldeck-Frankenberg

Größe des Fördergebiets

156,6 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

156.607

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Interkulturelles/interreligiöses Lernen
  • Unterstützung der Integration von Migranten und Flüchtlingen

Ziele und Handlungskonzept

In dem ländlich strukturierten Landkreis Waldeck-Frankenberg besteht derzeit keine rechtsextreme Bedrohung. Allerdings geben Propagandaversuche aus dem rechten Spektrum Anlass zur Aufmerksamkeit, insbesondere bei einer zunehmenden Anzahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Dieser Aufgabe widmet sich seit 2013 das Netzwerk für Toleranz, an dem die Partnerschaft für Demokratie ansetzt.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg ist eine Region der Vielfalt und Toleranz – so lautet das Leitziel der Partnerschaft. Es entsteht ein „Klima der Toleranz und des Hinsehens“ sowohl verwaltungsintern als auch gesellschaftlich. Als besondere Zielgruppen sind Jugendliche und junge Erwachsene, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Flüchtlinge benannt. Die Arbeit des Netzwerks ist auf Nachhaltigkeit und eine breite Wirkung ausgelegt. Dies erfolgt durch eine aktive Kenntnisvermittlung zur Vergangenheitsbewältigung, zu demokratischen Beteiligungsformen und zur Integrationsförderung. Die Entwicklung eines Konzepts zur kreisweiten Jugendbeteiligung wird angestrebt.

Jährlich finden 2 Netzwerkkonferenzen im Landkreis statt. Neben diesen kreisweiten Veranstaltungen existieren verschiedene Arbeitsgruppen zum Thema Jugendfonds, Demokratie- und Toleranzerziehung sowie interkulturelles/interreligiöses Lernen, die mindestens einmal im Quartal tagen. Eine breite zivilgesellschaftliche Einbindung wird realisiert. Projekte zu den Themenfeldern Integration sowie Demokratieförderung an Schulen werden entwickelt und umgesetzt: Ein Pool an ehrenamtlichen Übersetzern für Alltagsfragestellungen sowie eine Handreichung für ehrenamtlich Tätige im Kontext von Asylbewerbern/ Flüchtlingen.

Ein Workcamp zum Thema Jugendbeteiligung wurde bereits durchgeführt. Mit dem Kreisschülerrat sowie dem Kreisjugendring wurde im Vorfeld der Landratswahl ein Wahlforum durchgeführt.

Die Steuerungsgruppe des Netzwerks setzt sich zusammen aus allen Fraktionen des Kreistages, den Fachdiensten Dorf- und Regionalentwicklung, Jugend sowie Sport, der Polizei sowie dem Staatlichen Schulamt. Ein Jugendvertreter wurde bislang noch nicht benannt.