Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Kreis Offenbach ohne Dietzenbach, Langen, Heusenstamm und Neu-Isenburg

Kontaktdaten

Kreis Offenbach-Jugendförderung
Werner-Hilpert-Str. 1
63128 Dietzenbach
Tel: 06074 81803 224
a.huebner(at)kreis-offenbach.de
www.vielfalt-im-kreis-offenbach.de 

Fördergebiet

Kreis Offenbach ohne Dietzenbach, Langen, Heusenstamm und Neu-Isenburg

Größe des Fördergebiets

356 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

305.500

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Der Kreis Offenbach umfasst 13 Städte und Gemeinden mit 340.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und liegt südöstlich von Frankfurt am Main und der Stadt Offenbach im zentralen Rhein-Main-Gebiet.

In der wirtschaftlich starken Region, mit allerdings teilweise unterfinanzierten kommunalen Haushalten, gibt es einen hohen Migrantenanteil und eine dauerhaft hohe Einwanderung mit entsprechenden Integrationserfordernissen. Organisierter Rechtsradikalismus ist weniger ein Problem, aber Rassismus und Ausländerfeindlichkeit sind auch hier verbreitet. Wie im ganzen Rhein-Main-Gebiet gibt es auch hier eine wachsende und gewaltbereite salafistische Szene.

Die Partnerschaft für Demokratie strebt an, menschengruppenverachtenden und radikalen Ideologien mit großem zivilgesellschaftlichen Engagement und unter Einbeziehung gut organisierter Netzwerke, die auch die eingewanderte Bevölkerung einschließen, zu begegnen. . Sie wird hierbei durch die Kommunalpolitik unterstützt und arbeitet, wo nötig, eng mit den Sicherheitsorganen, dem Land Hessen und bundesweiten Organisationen zusammen.

Die Koordinierungs- und Fachstelle ist beim Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) angesiedelt. Eine Besonderheit besteht darin, dass der Begleitausschuss eng mit den Begleitausschüssen der Fördergebiete Dietzenbach und Langen (Hessen) zusammen arbeitet und auch mit diesen gemeinsam tagt, um eine gemeinsame Aktionskultur zu entwickeln. Diese beiden Fördergebiete haben ihre Fachstelle auch beim Kreisverband der AWO angesiedelt, was zusätzliche Aufwendungen zu minimieren hilft.

Der Landkreis Offenbach war bereits am Vorgängerprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN beteiligt und profitiert jetzt davon, dass in den vergangenen Jahren unsere ehrenamtliche Flüchtlingshilfen unter dem Arbeitstitel „So lange sie hier sind, gehören sie zu uns“ ausgebaut wurde. Dies ist ein Modell, das bei der Bewältigung anstehender Aufgaben hilft.