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Stadt Regensburg

Kontaktdaten

Stadt Regensburg - Amt Kommunale Jugendarbeit
Domplatz 3
93047 Regensburg
Tel: 0941 5071550
stadt_regensburg(at)regensburg.de
www.regensburg.de

Fördergebiet

Gesamtstadt Regensburg

Größe des Fördergebiets

80,76 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

155.683

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Demokratiestärkung von jungen Menschen im Rahmen des Jugendforums

Ziele und Handlungskonzept

Im Jahr 2013 fand in Regensburg eine große rechtsextremistische Kundgebung statt. Eine Moschee fungierte wiederholt als Plattform für salafistische Prediger. Nach einem rechtsextremistischen Übergriff in einem Lokal, wurde die Initiative „Keine Bedienung für Nazis“ gegründet. Bei einer „Pro-Palästina“- Demonstration 2014 wurden radikal antisemitische Parolen skandiert. Die Stadt veranstaltet seit 8 Jahren das „Bunte Wochenende für Toleranz und Demokratie“, ein interkulturelles Fest an dem sich viele Ehrenamtliche aktiv beteiligen.

2016 wird ein Erstaufnahmelager in Regensburg den Betrieb aufnehmen, dort sollen dauerhaft ca. 700 Plätze für Flüchtlinge und Asylsuchende geschaffen werden. Die Stadt Regensburg bemüht sich aktiv um eine Willkommenskultur und schafft zusätzliche Ressourcen. Aktuell sind bereits ca. 400 Flüchtlinge und Asylsuchende in dezentralen Einrichtungen untergebracht.

Die Stadt Regensburg wurde bereits durch die Vorgängerprogramme TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN und „Vielfalt tut gut“ gefördert, es existieren Netzwerk-Strukturen auf die aufgebaut werden kann. Um Doppelstrukturen zu vermeiden, wurde die Koordinierungsstelle beim federführenden Amt für kommunale Jugendarbeit angesiedelt. Besonderes Augenmerk liegt darauf, eine Plattform für interreligiösen Dialog zu bieten und Vertreter der muslimischen Gemeinde für das Projekt zu gewinnen. Ein Schwerpunkt ist die Multiplikatoren-Ausbildung für interkulturelle Kompetenz in der Zivilgesellschaft, um so eine Voraussetzung für eine offene und tolerante Stadtgesellschaft zu schaffen. Ein weiteres Ziel ist es, das Jugendforum zu etablieren und die Chancen einer dauerhaften Jugendbeteiligung im Hinblick auf das Thema Integration zu nutzen. Angesichts der hohen Migrationsanteile in der Stadtbevölkerung (in der Altersgruppe 0 bis 15 Jahre bei 48%) tragen Beteiligungsprojekte zur sozialen Integration bei.

Der in Kooperation mit der Hochschule erstellte Integrationsbericht der Stadt liefert fundierte Daten, aus denen sich konkrete Handlungsbedarfe ableiten lassen. So ist der Wunsch nach politischer Teilhabe unter den zugewanderten Regensburgern signifikant höher als in der Bevölkerungsgruppe ohne Migrationshintergrund.

Der Begleitausschuss setzt sich aus folgenden Vertretern zusammen: Integrationsbeirat, Jugendhilfeausschuss, Jugendmigrationsdienste der Kirchen, Polizei, Jobcenter, Jugendschutzstelle, Integrationsstelle, Fach- und Koordinierungsstelle, Stadtjugendring, Arbeitskreis Ausländischer Arbeitnehmer, Sportjugend. Ein Vertreter des Anfang 2016 gewählten Jugendbeirats wird den Ausschuss ergänzen.