Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Stadt Hof (Stadtgebiet)

Kontaktdaten

Stadt Hof
Klosterstraße 1
95028 Hof
Tel: 0928 18150
presse(at)stadt-hof.de
www.demokratie-leben-in-der-mitte-europas.de

Fördergebiet

Stadt Hof

Größe des Fördergebiets

58 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

44.522

Themenfelder

  • aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islam- und Muslimfeindlichkeit

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Stadt Hof sieht sich als Positivbeispiel hinsichtlich des friedlichen Zusammenlebens von Menschen aus über 100 Nationen. Der Ausländeranteil liegt bei knapp 11 Prozent. Insgesamt hat jeder fünfte Einwohner der Stadt einen Migrationshintergrund. Dennoch versuchen extremistische Gruppen immer wieder mit neuen Strategien und Maßnahmen in Stadt und Region Fuß zu fassen. Ein trauriges Beispiel für die Aktivitäten der Neonaziszene der Stadt sind beispielsweise die immer wiederkehrenden Hakenkreuzschmierereien.

    Es gibt in diesem Zusammenhang aber auch positive Entwicklungen: Im Jahr 2012 kündigte das mittlerweile verbotene neonazistische Netzwerk „Freies Netz Süd“ eine großangelegte Demonstration am 1. Mai an. Darauf gründete sich als Protestreaktion in der Stadt ein bis dahin in diesem Ausmaße einmaliges Bündnis mit dem Namen "HOF ist BUNT".

    Mehrere Schulen der Stadt beteiligen sich aktiv an der Aktion "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Die Stadt Hof ist außerdem Mitglied in der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Europäischen Metropolregion Nürnberg.

    Um eine Förderung durch das Bundesprogramm des BMFSFJ hat sich die Stadt erstmalig beworben, ausgehend von einer gemeinsamen Initiative mit weiteren Gebietskörperschaften der Region: Dies sind die Landkreise Hof, Tirschenreuth und Wunsiedel. Diese besondere Konstellation, die sich unter dem Label „Demokratie leben in der Mitte Europas“ zusammengefunden hat, will die lokalen Problemlagen als gemeinsame Herausforderungen begreifen, indem vorhandenes Potential gebündelt und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure noch besser als bisher vernetzt und unterstützt werden. Derzeit stehen Projekte zur Integration von Flüchtlingen und der Präventionsarbeit in Bezug auf Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit mit jungen Menschen im Mittelpunkt der Arbeit.

    Der Begleitausschuss der Stadt Hof ist ein positives Beispiel für die gelungene Einbindung eines breiten zivilgesellschaftlichen Spektrums. Neben den großen Kirchen und der Jüdischen Kultusgemeinde, sind unter anderem die örtliche DITIB Moscheen Gemeinde, die Alevitische Gemeinde, Vertreterinnen und Vertreter aus lokalen Bündnissen, Sportverbänden und Schulen vertreten.