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Stadt Grafing und Verwaltungsgemeinschaft Aßling

Kontaktdaten

Stadt Grafing
Marktplatz 28
85567 Grafing
Tel: 08092 70360
demokratie(at)grafing.bayern.de
www.grass21.de

Fördergebiet

Stadt Grafing und Verwaltungsgemeinschaft Aßling

Größe des Fördergebiets

100,85 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

20.633

Themenfelder

  • aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum

Ziele und Handlungskonzept

Zu rechtsextremen Straf- und Gewalttaten kommt es im Landkreis Ebersberg, in dem die „Partnerschaft für Demokratie“ beheimatet ist, immer wieder. Insbesondere Sachbeschädigungen mit rechtsextremen Inhalten an Bahnhöfen, Schulen und sonstige öffentlichen Einrichtungen häufen sich. Im Alltag treten zunehmend Fremdenfeindlichkeit und offene Diskriminierung zu Tage, wenn es zum Beispiel um die Unterbringung von Flüchtlingen geht oder Straftaten „Ausländern“ zugeschrieben werden. Fremdenfeindlichkeit oder Antisemitismus sind teilweise noch tief verwurzelt und werden an nachfolgenden Generationen weitergegeben.

Das Bündnis „Bunt statt Braun“ gegen Rassismus und Rechtsradikalismus wurde 2006 im Landkreis Ebersberg gegründet. Es ist ein Bündnis aus Gruppen, Initiativen und Personen der unterschiedlichsten Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Seit 2011 wurde durch das Bundesprojekt TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN der lokale Aktionsplan „GRASS21“ im Landkreis Ebersberg eingerichtet und ist mittlerweile als weitere „Marke“ vor allem bekannt für die Förderung von Projekten und Aktionen zur Demokratiestärkung und Integration. Mit der „Partnerschaft für Demokratie“ im Rahmen des neuen Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird diese Arbeit fortgesetzt.

„GRASS21“ soll Projektideen zur Vielfalt, Toleranz und Partizipation verwirklichen. Vor allem kleineren Vereinen soll die Möglichkeit geboten werden, Aktionen umzusetzen, indem sie nicht nur finanziell, sondern auch mit Knowhow unterstützt werden. Es sollen vielfältige Projekte und Aktionen vor allem mit dem Ziel der Integration von Migrantinnen und Migranten angeregt und gleichzeitig Xenophobie und demokratiefeindliche Tendenzen präventiv verhindert werden. Dazu sollen möglichst alle Vereine und Organisationen angesprochen und als Multiplikatoren gewonnen werden. Das Vorgehen der „Partnerschaft für Demokratie“ lässt sich  mit „Interessieren, Qualifizieren, Erleben und Engagieren“ zusammenfassen - basierend auf dem Motto: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

Die Fach- und Koordinierungsstelle, der Aktions- und Initiativfonds sowie der Jugendfonds sind bei dem anerkannten Träger der Jugendhilfe Horizonte e. V. angebunden, der sich u. a. aus erfahrenen Jugendsozialarbeiterinnen und -arbeitern, Psychologinnen und Psychologen, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sowie Lehrerinnen und Lehrern zusammensetzt. Er generiert Projekte, führt sie durch und unterstützt andere Maßnahmenträger bei der Umsetzung.