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Stadt Coburg

Fördergebiet

Stadt Coburg

Größe des Fördergebiets

48,3 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

41.146

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Die Stadt Coburg hat eine bewegte Vergangenheit: Nachdem es der NSDAP 1929 gelungen war die absolute Mehrheit der Stadtratssitze zu erringen, war Coburg eine der ersten nationalsozialistischen Städte Deutschlands. Bis heute ist diese Vergangenheit eine besondere Herausforderung für die Stadt, denn bis heute wird sie immer wieder zum Anziehungspunkt rechtsextremer Gruppierungen.

Die Stadt Coburg tritt dem aktiv entgegen. Sie ist Mitglied im regionalen Netzwerk für Menschenrechte und Demokratie, an dessen Arbeit die „Partnerschaft für Demokratie“ anknüpfen wird. Auf diese Weise soll zivilgesellschaftliches Engagement noch stärker gefördert werden. Demokratische Strukturen in der Stadt sollen unterstützt werden. Die Partnerschaft für Demokratie forciert die Interaktion Ehrenamtlicher und fördert demokratische Teilhabe. Bürgerinnen und Bürger, Politik und Verwaltung, Vereine und Verbände sollen auf diese Weise eingebunden werden. Sie füllen die Partnerschaft für Demokratie mit Leben. Das Bemühen um interkulturelles Zusammenleben und interreligiöse Verständigung spielt dabei eine wichtige Rolle. Besonders deutlich wird das anhand jährlich wiederkehrender Veranstaltungen wie der interkulturellen Woche. In diesen Tagen zeigt Coburg ganz besonders wie bunt und weltoffen es ist.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte bleibt eine besondere Verantwortung. Sie ist ein wichtiger Schwerpunkt der Partnerschaft für Demokratie und wird durch verschiedene Projekte begleitet. Die Coburger „Stolpersteine wider das Vergessen“ können als Beispiel stehen.

Mit der Volkshochschule Coburg hat die Koordinierungs- und Fachstelle einen Träger gefunden, der sich seit der Gründung 1919 um demokratische Teilhabe bemüht. Der Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion und damit einhergehend einer eigenständigen und kritischen Bewusstseinsbildung ist zentrale Aufgabe.