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Stadt Augsburg

Kontaktdaten

Stadt Augsburg - Referat für Umwelt, Nachhaltigkeit Migration - Büro für Migration, Interkultur und Vielfalt
Maximilianstraße 3
86150 Augsburg
Tel: 0821 3242816
toleranz(at)augsburg.de
www.demokratie-leben-augsburg.de

Fördergebiet

Stadt Augsburg

Größe des Fördergebiets

147 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

274.327

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Einübung Nachbarschaftlichen Zusammenlebens, von Akzeptanz und Unterstützung für Flüchtlinge und Asylsuchende im Stadtraum

Ziele und Handlungskonzept

In Vorjahren fanden rechtsextreme Aufzüge statt, die von Bürgerschaft und Stadt zurückgewiesen wurden (Kampagne „Vielfalt in der Friedensstadt“), mittlerweile ereignen sich nur punktuelle Provokationen von Rechtsextremen. Aktuell entwickelt sich eine Szene, die sich salafistischen Kreisen zuneigt. Augsburg ist arbeiterschaftlich geprägt (280.000 Einwohnerinnen und Einwohner) mit einem Migrantenanteil von über 40 Prozent. Für Asylsuchende (bis Jahresende 2.000 Menschen erwartet) sind drei neue Gemeinschaftsunterkünfte in Vorbereitung mit der Herausforderung, Asylsuchende adäquat unterzubringen und Akzeptanz der Aufnahmegesellschaft zu stärken. Die Partnerschaft für Demokratie setzt die Arbeit des Programms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ FÖRDERN fort.

Die Leitziele sind in der Demokratiekonferenz als partizipativ angelegtes Format zu konkretisieren. Drei Leitziele des LAP 2011 / 2014 sind zu berücksichtigen, auf ihre aktuelle Gültigkeit hin zu überprüfen und ggf. fortschreiben. Schwerpunkte: Nachbarschaftliche Unterstützungsstrukturen beim Asyl, Etablierung der Willkommenskultur, Ausbau attraktiver politischer Beteiligungsformen für junge Menschen sowie Festigung des Wertes „Demokratie“ über alle Zielgruppen. Methoden werden in der Demokratiekonferenz und in einzelnen Projekten entwickelt. Ziel sind Beiträge zur „Inklusiven Stadtgesellschaft“.

Die Entwicklung spezifischer Projekte soll der Demokratiekonferenz und Vorschlägen aus der Bürgerschaft vorbehalten bleiben. Wie im Vorgängerprogramm soll durch die Koordinierungsstelle das Vorgehen nicht im Einzelnen vorgegeben werden, sondern Raum für ungewöhnliche Aktivitäten lassen, die sich ggf. auch erst im Prozess der Umsetzung entwickeln und Übertragbarkeit bieten. Im Detail wird der Begleitausschuss entscheiden. Als Träger des Aktions- und Initiativfonds ist die Tür an Tür Integrationsprojekte GmbH vorgesehen, für den Jugendfond der Stadtjugendring. Beide Einrichtungen haben viel Erfahrung und sind gut vernetzt.

Marken für Augsburg sind Bürgerschaftliches Engagement / Nachhaltigkeit / Migration. Trotz der Größe der Stadt sind die deutungsmächtigen Personen über die unterschiedlichen Arbeitsgebiete hinweg gut und vertrauensvoll vernetzt; eine Qualität, die sich konstruktiv umsetzen soll. Dies beschreibt die Besonderheit in unserer Stadt eher, als die Organisationsstruktur der Programmumsetzung.