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Landkreis Neustadt an der Waldnaab

Kontaktdaten

Landkreis Neustadt an der Waldnaab
Stadtplatz 36
92660 Neustadt an der Waldnaab
Tel: 09602 792900
MNeumann2(at)neustadt.de
www.neustadt-lebt-demokratie.de

Fördergebiet

Landkreis Neustadt an der Waldnaab

Größe des Fördergebiets

1429,89 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

95.108

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Willkommenskultur / Arbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern
  • Inklusion

Ziele und Handlungskonzept

Durch die im Landkreis ansässige KZ -Gedenkstätte Flossenbürg hat der Landkreis eine besondere Beziehung sowohl zum historischen Nationalsozialismus und dessen Aufarbeitung als auch zu den sich klar in der Nachfolge sehenden extrem rechten Kräften. Trotz intensiver Bemühungen um eine konsequente Aufarbeitung der Vergangenheit und einer sich stetig weiterentwickelnden Vermittlung historischen Wissens am Ort des Geschehens selbst, kam es immer wieder zu Schmierereien entlang der Strecken zur Gedenkstätte, die der rechtsextremen Szene zuzuschreiben sind.

Das Interesse von bekennenden Mitgliedern des inzwischen verbotenen Netzwerkes Freies Netz Süd und anderer extrem rechts orientierter Personen am Landkreis wird durch deren Aktivität bei diversen Internetauftritten deutlich.
Durch die Nähe zum Kreisjugendring existiert für die Partnerschaft für Demokratie eine fundierte Grundlage für Jugendarbeit und Beteiligung von Jugendlichen. Außerdem fungiert der Förderverein der Gedenkstätte als Kooperationspartner.

Der Flächenlandkreis beteiligt sich derzeitig überproportional an der Unterbringung von Flüchtlingen. Bei der lokalen Presseberichtserstattung kommt es zunehmend zu negativen Kommentaren zur aktuellen Flüchtlingssituation in den Kommentarspalten der regionalen und sozialen Medien. Ehrenamtliche Tätigkeiten, bspw. bei der Unterstützung von hier lebenden Flüchtlingen, dienen als Grundlage zum Mitwirken am Bundesprogramm.

Ziel ist es, Jugendlichen an den Themenfeldern und Zielen des Bundesprogramms zu beteiligen. Außerdem soll ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander gefördert werden.

Bis 2017 sollen weitere Leitziele und Qualitäts- und Gelingenskriterien entwickelt werden.

Das Handlungskonzept umfasst die Analyse der Ausgangssituation und die Einrichtung des Begleitausschusses und die Herstellung dessen Arbeitsfähigkeit. Potentielle Träger werden durch Fachberatung und Betreuung bei inhaltlichen und organisatorischen Fragen unterstützt. Daraus ergeben sich die Evaluation der Projekte und eine ausführliche Öffentlichkeitsarbeit.
Wichtige Akteure an dem Projekt sind unter anderem die evangelische Jugend, der Förderverein der Gedenkstätte Flossenbürg und auch politische Akteure.