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Stadt Weil der Stadt

Kontaktdaten

Stadtverwaltung Weil der Stadt
Marktplatz 4
71263 Weil der Stadt
Tel: 07033 521163
stadt(at)weil-der-stadt.de
www.demokratie-leben-wds.de

Fördergebiet

Stadt Weil der Stadt

Größe des Fördergebiets

43,17 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

18.961

Themenfelder

  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    1.    Ausgangslage

    Weil der Stadt hat kein explizites Problem mit Formen des Rechtsradikalismus. Darüber sind sich die Vertreter der Polizei und der Präventionsbeauftragte des Landkreises Böblingen einig.
    Es gibt aber durchaus Probleme des gesellschaftlichen Zusammenlebens zwischen Menschen der Mehrheitsgesellschaft und Zuwanderergruppen der Minderheitsgesellschaft. In der Altstadt und im Wohnquartier Schießrain leben überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund. Die Spannungen zwischen Mehrheitsgesellschaft und „Ausländern“ oder Zugewanderten und unter diesen führen zu Stereotypen und Vorurteilen, sowohl unter Erwachsenen als auch unter Jugendlichen: dies lässt sich exemplarisch am Schießrain, dem Wohnquartier mit den meisten Migranten zeigen.
    Die Marke LAP Weil der Stadt ist für Maßnahmen aus dem Vorgängerprogramm des Bundes TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN in der Stadt sehr bekannt. Deshalb wollen wir den Begriff LAP (Lokaler Aktionsplan) weiter benutzen.

    2.    (Leit-)Ziele Partnerschaft für Demokratie

    •    Ausbau des Netzwerks der Nationen zum interkulturellen Netzwerk. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Interkulturellen Netzwerk führen eigenständig Projekte im Themenbereich durch.
    •    Gewinnung und Qualifizierung von (jungen) Migrantinnen und Migranten für ehrenamtliche und freiwilliges Engagement in Vereinen, Jugendbeirat, Schülervertretung (z.B. als Vielfaltcoach)
    •    Qualifizierung der Ehrenamtlichen und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für PR-Arbeit und Projektmanagement im Themenbereich

    3.    Handlungskonzept der Partnerschaft für Demokratie

    Beteiligungswirksame Maßnahmen mit jungen Migrantinnen und Migranten, Ehrenamtlichen wie z.B. das Projekt Komm-In. (Junge) Migrantinnen und Migranten werden für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in Organisationen der Aufnahmegesellschaft qualifiziert. Danach nehmen sie in den Vereinen, Initiativen eine aktive Rolle ein.
    Zwei Jugendlichen aus dem Jugendbeirat und zwei Migrantenmultiplikatorinnen und -multiplikatoren nehmen eine wichtige Rolle im Begleitausschuss ein.
    Der Verein für Jugendhilfe e. V. übernimmt als erfahrener Träger im Bereich des Projektmanagements die Fach- und Koordinierungsstelle und die Organisation des interkulturellen Netzwerks.