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Stadt Ravensburg / Schussental

Fördergebiet

Stadt Ravensburg / Schussental

Größe des Fördergebiets

92,05 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

56.000

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Stadt Ravensburg ist Oberzentrum der Region Oberschwaben. Aufgrund der derzeit guten wirtschaftlichen Situation vieler ortsansässiger Unternehmen findet aktive Zuwanderung statt.

    Die Stadt Ravensburg engagiert sich seit Jahrzehnten aktiv für die Gestaltung des sozialen Miteinanders. Seit 1979 gibt es eine politisch gewollte Beteiligungsmöglichkeit für Menschen mit Migrationsgeschichte. Seitdem ist es ein Ziel, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte dazu zu ermuntern, gesellschaftliche Positionen und Verantwortung zu übernehmen. Die langjährige offensive Arbeit im Kampf gegen Rechtsextremismus ist erfolgreich und wird durch die Teilnahme am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fortgeführt.

    Grundgedanke ist es, die Identifikation mit der Stadt und den Menschen, die in ihr leben, zu fördern und auf eine gleichberechtigte Teilhabe in einer vielfältigen Stadtgesellschaft hinzuwirken. Bei der Umsetzung der Partnerschaft für Demokratie bewährt sich die Einbindung vorhandener Strukturen. Dies sorgt für Akzeptanz und Kontinuität. Kooperationen zwischen Stadt, den Kirchen, Freien Trägern, Verbänden, Vereinen sowie Migrantenorganisationen werden gefördert und gestaltet. Die Etablierung des Türkischen Akademikervereins in Ravensburg e. V. als Migrantenselbstorganisation und externe Koordinierungs- und Fachstelle mit viel Projekt- und Netzwerkerfahrung bestätigt den 2015 eingeschlagenen gemeinsamen Weg.

    Auch Menschen, die sich benachteiligt fühlen, sollen eingebunden und in demokratische Prozesse integriert werden. Über einen Aktions- und Initiativfonds ist es gelungen, verschiedene Projektträger zu gemeinsamen Aktivitäten und Projekten zu motivieren. Demokratie, Werte und Normen werden in der inhaltlichen Arbeit vermehrt benannt und sukzessive in den Projekten der Projektpartnerinnen und -partner vermittelt. Die jährlich stattfindenden Demokratiekonferenzen haben unterschiedliche Schwerpunkte und werden zur Impulssetzung genutzt.

    Fortgesetzt werden neben gruppenbezogenen Betrachtungen und Angeboten aber auch vermehrt familien- oder einzelfallbezogene Angebote der Integration und der Demokratiebildung, die dem Beziehungsaufbau dienen. Persönliche Begegnungen sollen sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Bereich gefördert werden.