Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Stadt Ravensburg / Schussental

Fördergebiet

Stadt Ravensburg / Schussental

Größe des Fördergebiets

92,05 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

56.000

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Stadt Ravensburg ist Oberzentrum der Region Oberschwaben. Auf Grund der derzeit guten wirtschaftlichen Situation vieler ortsansässiger Unternehmen findet aktive Zuwanderung statt.

    Im Stadtgebiet gibt es keinen ausgewiesenen Schwerpunkt für extremistische Bestrebungen. Insofern kann die langjährige offensive Arbeit im Bereich der Integration als erfolgreich betrachtet werden. Seit mehr als dreißig Jahren finden beispielsweise jährlich im Herbst die Wochen der Internationalen Nachbarschaft statt.

    Die Zielsetzungen des Lokalen Aktionsplans aus dem Vorgängerprogramm werden im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ weiterhin verfolgt. Eine kurzfristige Anpassung der Zielsetzungen soll nicht erfolgen, mittelfristig kann sich ein Anpassungsbedarf ergeben.

    Grundsätzliche Zielsetzungen sind:

    • Weltoffenheit und gegenseitiges Interesse
    • Vielfalt und Toleranz als Stärke und Grundlage für eine demokratische Gesellschaft
    • Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben


    Wichtige Anliegen für die ersten Umsetzungen ist die Entwicklung einer Aufklärungsstrategie und einer Aufklärungskampagne auf örtlicher Ebene. Gleichzeitig soll hiermit auch vor dem Zugang zu extremistischen Gruppen gewarnt und über die Folgen aufgeklärt werden. Dies soll auch durch Projekte zur Stärkung der Demokratie erfolgen.

    Als Koordinierungs- und Fachstelle wurde der Türkische Akademikerverein in Ravensburg (TAVIR e. V.) gewonnen, welcher sich als Migrantenselbstorganisation in den letzten Jahren als verlässlicher Partner mit Projekt- und Netzwerkerfahrung profiliert hat.

    Seit 1979 gibt es eine politisch gewollte Beteiligungsmöglichkeit für Menschen mit Migrationsgeschichte in Ravensburg. Dieser Beirat für Integrationsfragen fungiert für die „Partnerschaft für Demokratie“ als Begleitausschuss. Die 32 Mitglieder setzen sich aus Stadträten, aus Personen mit Migrationsgeschichte, Vertretern von Organisationen und aus der Verwaltung zusammen. Der Schülerrat Ravensburg fungiert als Jugendforum und entsendet ebenfalls drei Mitglieder in den Begleitausschuss.