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Stadt Mannheim

Kontaktdaten

Stadt Mannheim
Beauftragter für Integration und Migration
Rathaus E 5
68159 Mannheim
Tel: 0621 2939437
amt19(at)mannheim.de
https://mannheim.de/buerger-sein/demokratie-leben-projektfoerderung

Fördergebiet

Mannheim

Größe des Fördergebiets

145 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

328.831

Themenfelder

  • aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Auseinandersetzung mit individuellen, institutionellen und strukturellen Formen der Diskriminierung; Auseinandersetzung mit den Themen Ehre und Respekt im Kontext des Umgangs zwischen den Geschlechtern

Ziele und Handlungskonzept

Das Mannheimer Bündnis für Toleranz und Vielfalt (= Partnerschaft für Demokratie) ist eine Verstetigung und Weiterentwicklung des Mannheimer Aktionsplans für Toleranz und Demokratie, der von 2011 bis 2014 im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN umgesetzt wurde.

Mit dem Bündnis wird eine Plattform geschaffen, auf der das breite gesellschaftliche Engagement in der Stadt für ein von gegenseitiger Anerkennung und Verständigung getragenes Miteinander zusammengeführt, durch Bündelung und Vernetzung gestärkt sowie durch gemeinsame öffentlichkeitswirksame Aktivitäten sichtbarer gemacht wird.

Leitziele der Mannheimer Partnerschaft für Demokratie:

  1. Aufbau eines dauerhaften Bündnisses für Vielfalt sowie gegen Diskriminierung und gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit (zur Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft in Mannheim)
  2. Umsetzung von Maßnahmen und Aktionen, die eine Kultur des gelingenden Zusammenlebens fördern (Förderung des gleichberechtigten Miteinanders, der wechselseitigen Anerkennung und Partizipation)
  3. Stärkung der institutionellen Öffnung für Diversität

Die Mannheimer Partnerschaft basiert auf dem Diversitätsansatz bzw. dem horizontalen Ansatz und richtet sich gegen Formen der Diskriminierung insbesondere aufgrund der Herkunft (bzw. sozialer oder ethnischer Zuschreibungen), der Sprache, der sexuellen und geschlechtlichen Identität, des Alters, der Religion oder Weltanschauung, der geistigen und körperlichen Fähigkeiten oder der Hautfarbe.

Der Bündnisaufbauprozess wird in Form eines breiten Beteiligungsprozesses durchgeführt, bei dem potentielle Bündnispartnerinnen und Bündnispartner von Anbeginn in den Aufbauprozess mit eingebunden sind. Das Handlungskonzept basiert auf vier Säulen:

Binnenkräfte des Bündnisses stärken (Zielgruppe: Bündnispartnerinnen und Bündnispartner):

  1. Begegnungsveranstaltungen (Großgruppenworkshops: Inhaltliche Arbeit zu diskriminierungsrelevanten Themen inkl. Dialog- und Austauschformaten)
  2. Fortbildungsangebote zum Themenspektrum: Antidiskriminierung, Vielfalt, Menschenrechte

Bündniswirkung nach außen (Zielgruppe: Diverse communities und Stadtbevölkerung):

  1. Gemeinsame Aktionen der Bündnispartnerinnen und Bündnispartner (Tandemprinzip: Förderung neuer Kooperationen – insbesondere solcher, bei denen die Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner aus unterschiedlichen Diversitätsbereichen kommen.)
  2. Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit ( u. a. inklusive Bündnishomepage)