Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Stadt Karlsruhe

Kontaktdaten

Stadt Karlsruhe - Stadtjugendausschuss
Moltkestraße 22
76133 Karlsruhe
Tel: 0721 1335620
dez3(at)karlsruhe.de
www.demokratie-ka.de

Fördergebiet

Stadt Karlsruhe

Größe des Fördergebiets

173,46 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

299.482

Themenfelder

  • aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Menschen, die aufgrund ihrer sozialen, geistigen und körperlichen Einschränkung gesellschaftlich und wirtschaftlich ausgegrenzt sind

    Ziele und Handlungskonzept

    Die Stadt Karlsruhe beschäftigt zwei Themenschwerpunkte: Zum einen die wachsende Anzahl Asylsuchender in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes für Flüchtlinge (LEA) mit 1.150 Flüchtlingen, die belastende Wohnsituation der Flüchtlinge, der daraus entstehende Unmut verbunden mit Delinquenz bei den Flüchtlingen, sowie dem Potential für allgemein fremdenfeindliche Tendenzen in der Bevölkerung. Und zum anderen die islamkritische Pegida-Bewegung, die in Karlsruhe deutlich ihre Einstellung zum Islam zum Ausdruck bringt.

    Ziel ist es, die Akteurinnen und Akteure für Vielfalt und Toleranz durch einen demokratischen Prozess zu gewinnen. Dies beinhaltet die Gründung eines Begleitausschusses, der sich aus unterschiedlichen Netzwerk-Akteuren zusammensetzt, wie z.B. Vertreterinnen und Vertretern aus Jugendeinrichtungen, Schulen, Verbänden, Initiativen, Institutionen und Politik. Die Partnerschaft für Demokratie wird so zum zentralen Bestandteil lokaler Netzwerke in Karlsruhe mit stadtweiten Jugend- und Bürgerforen.

    Handlungsfelder sind: Welcomedays für Flüchtlingsfamilien - Ideenausschreibung der originellsten inklusiven Projekte zum Handlungsfeld „Berufsorientierung“ -  Vernetzung der Koordinierungsstelle im Flüchtlingsrat Baden-Württemberg sowie mit den Einrichtungen des Stadtjugendausschuss e. V. und dem Netzwerk gegen Rechts.

    Weitere Maßnahmen sind: 

    • Beteiligungsprojekte, die aus den Konferenzen entstanden sind  (z.B. Ausschreibung Best Practice „Vielfalt ist Bunt - auch bei Dir im Stadtteil“, Aktionen „ohne Sprache“, Initiieren kleiner Stadtteilprojekte, Sportangebote, Musik, Kunst, Sprachkurse
    • Fortbildungsveranstaltungen (Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen, interkulturelle Kompetenz...) 
    • Als präventiver Ansatz gegen Islamfeindlichkeit und menschenfeindlicher Haltung wird eine Toleranz-Rallye für Jugendliche entwickelt und durchgeführt.