Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Pankow Süd (Weißensee, Heinersdorf, Prenzlau)

Kontaktdaten

Bezirksamt Pankow von Berlin
Breite Straße 24a-26
13187 Berlin
Tel: 030 902952524
poststelle(at)ba-pankow.berlin.de
http://www.berlin.de/ba-pankow

Fördergebiet

Pankow Süd (Weißensee, Heinersdorf, Prenzlauer Berg)

Größe des Fördergebiets

18,8 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

203.630

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Die Partnerschaft in Pankow Süd umfasst drei Stadtteile: Weißensee, Heinersdorf und Prenzlauer Berg. Hier sind immer wieder rassistische und rechtsextreme Erscheinungsformen auffällig: In Weißensee beispielsweise besteht seit Jahren ein Geschäft, das die Bekleidungsmarke Thor Steinar vertreibt. In Heinersdorf fanden vor einigen Jahren große Auseinandersetzungen rund um den Bau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde statt. Gegenwärtig bilden Flüchtlingsunterkünfte die Kristallisationsorte für Rassismus und Rechtsextremismus in diesem Gebiet.

Mit dem Lokalen Aktionsplan förderte das Bundesministerium bereits in den letzten fünf Jahren die Stadtteile Weißensee und Heinersdorf. In dem neuen Programm „Demokratie leben!“ wurde der Stadtteil Prenzlauer Berg hinzugezogen. Hier wirken zahlreiche Migrantenorganisationen, wie beispielsweise MaMis en Movimento, die Afro-deutsche Spielgruppe, der Verein Lichtstrahl und das Polnische Sprachcafé.

Ziel der Partnerschaft ist es, in den nächsten fünf Jahren die Netzwerke gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt interkulturell zu öffnen. In den letzten Jahren konnten Migrantenorganisationen, Vertretungen von Geflüchteten oder Institutionen, die sich dem Thema Flucht und Migration widmen, nur schwer in unseren zivilgesellschaftlichen Prozess eingebunden werden. Mit neuen Beteiligungsformen und aktivierenden Gesprächen sollen deshalb Menschen eingebunden werden, die es schwerer haben ihr Recht auf gesellschaftliche Teilhabe durchzusetzen und nicht als politischer Akteurin und Akteur wahrgenommen werden.
 
Aus dem Konzept des Community Organizings werden deshalb Elemente wie das Beziehungsgespräch, die aktivierende Befragung, das Mapping oder auch die Idee, dass Zusammenkünfte Spaß machen müssen, angewendet. Der persönliche Kontakt und Austausch ist wichtiger als formale Mitgliedschaften oder Ausschussverordnungen. Als erste Projekte gehen aus der „Partnerschaft“ ein Open Space der Begegnung hervor sowie ein Schulprojekt in den Willkommensklassen und die „Pankownale“.