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Pankow Nord (Buch, Karow, Blankenburg, Franz)

Kontaktdaten

Bezirksamt Pankow von Berlin
Breite Straße 24a-26
13187 Berlin
Tel: 030 902952524
poststelle(at)ba-pankow.berlin.de
www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/themen/artikel.359704.php

Fördergebiet

Pankow Nord (Buch, Karow, Blankenburg, Franz)

Größe des Fördergebiets

84,2 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

173.092

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Die Partnerschaft umfasst mehrere Stadtteile im Pankower Norden. Der Fokus richtet sich zunächst auf die Stadtteile Buch und Karow. Seit einigen Jahren ist in Berlin-Buch eine Neonaziclique von ca. 15 Jugendlichen aktiv.
 
Laut Pankower Register wurden im Jahr 2014 fast die Hälfte aller registrierten Vorfälle (79 von 167) in Buch verzeichnet. Bereits Ende 2012 wurde im Rahmen des Programms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN der Handlungsschwerpunkt auf diese Region gelegt. Es fanden verschiedene öffentliche Veranstaltungen statt, um mehr Menschen für den Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu gewinnen. Als Ergebnis dieses Prozesses wurde 2014 ein breites „Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow“ gegründet.

An diese Arbeit knüpft die neue Partnerschaft für Demokratie an und versucht über Methoden des „Community Organizings“ insbesondere junge Menschen im Alter von 13-27 Jahre für Projekte gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung zu gewinnen. Dabei sollten nicht nur Projekte entwickelt werden, die sich explizit an diese Zielgruppe richten, sondern Jugendliche auch strukturell in die Partnerschaft eingebunden werden.

Geplant sind deshalb Demokratieprojekte wie beispielsweise „Kinderstadt“ oder eine Jugendjury, bei der Jugendliche selbst zu Akteuren werden. Daneben finden auch Schulprojekte statt, die eine direkte Begegnung zwischen den Einheimischen und zugewanderten Kindern ermöglichen und so zum Abbau von Vorurteilen führen.