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Hellersdorf

Kontaktdaten

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Abteilung Jugend und Familie, Weiterbildung und Kultur
Jugendamt
Riesaer Straße 94
12627 Berlin
Tel: 030 902934101
jugendamt(at)ba-mh.verwalt-berlin.de
www.demokratie-mh.de

Fördergebiet

Hellersdorf

Größe des Fördergebiets

122,75 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

123.201

Themenfelder

  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Alltagsdiskriminierung
  • Belebung öffentlicher Räume, Verbesserung des Nachbarschaftsklimas
  • Stärkung des Selbstbewusstseins von Kindern und Jugendlichen
  • Veranstaltungen auf dem Gebiet der Prävention
  • Kiezfeste
  • Weiterbildung zu relevanten Themen
  • Musikveranstaltungen

Ziele und Handlungskonzept

Die Förderregion Hellersdorf befindet sich im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die Region zeichnet sich durch einen ambivalenten städtebaulichen Charakter aus, der sich auch in den sozioökonomischen Ressourcen der Bevölkerung wiederspiegelt.

Mit der Einrichtung einer neuen Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen und Asylsuchende, in der Carola-Neher-Straße im Sommer 2013 haben sich die im „Verzeichnis Marzahn-Hellersdorf zur Erfassung aller Vorkommnisse, die in Zusammenhang mit antisemitischen, rechtsextremen und rassistischen Wahrnehmung stehen“ dokumentierten Vorfälle vervielfacht. Das Spektrum reicht von gezielten Provokationen seitens rechtsgesinnter Personen auf Bürgerdialogveranstaltungen bis hin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Bis zum Herbst 2014 ist es der Rechten regelmäßig gelungen, Bevölkerungsteile zu aktivieren, die bis dahin als politikdistanziert wahrgenommen wurden.

Neben dem wachsenden zivilgesellschaftlichen Engagement, dem neu geschaffenen Bündnis für Demokratie und Toleranz und den regelmäßig stattfinden Dialogveranstaltungen, ist das Thema Rechtsextremismus wieder vermehrt auf die Agenda der Lokalpolitik gerückt.

Zu den wesentlichen Zielen der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf gehören die Ausdehnung des bezirklichen Integrationsprogramms auf neue Akteure, die Durchführung von Veranstaltungen im öffentlichen Raum mit dem Themenschwerpunkt „Vielfalt“, das Anstoßen von Modellprojekten mit starkem Partizipationscharakter in Zusammenarbeit mit Jugendfreizeiteinrichtungen und Stadtteilzentren sowie die Stärkung und effizientere Gestaltung vorhandener Netzwerkstrukturen, die u. a. im Rahmen des Bundesprogrammes TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN entstanden sind.

Die komplexe Problemlage in der Förderregion erfordert eine Strategie, die an vielen Punkten ansetzt. Mit der Stiftung SPI ist die Koordinierungs- und Fachstelle an einen Träger angebunden, welcher ausgewiesene Expertise im Bereich der mobilen Beratung hat. Des Weiteren werden Projekte im Fortbildungsbereich umgesetzt, um Akteure zu befähigen gezielt gegen rechtspopulistische Taktiken vorzugehen (Top – down). Die dritte Säule kennzeichnen niedrigschwellige Modellprojekte, wie bspw. den Aufbau eines Straßenparlaments und offene Veranstaltungen im öffentlichen Raum.