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Bezirksregion Spandau von Berlin

Kontaktdaten

Bezirksamt Spandau von Berlin
Abteilung Bürgerdienste Ordnung und Jugend
Jugendamt
Carl-Schurz-Str. 2/6
13597 Berlin
Tel.: 03 0902792477
k.sareika(at)ba-spandau.berlin.de
www.berlin.de/ba-spandau/politik-und-verwaltung/artikel.667015.php

Fördergebiet

Bezirksregion Spandau von Berlin

Größe des Fördergebiets

91,91 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

238.278

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Arbeit zum Thema Flucht u. Asyl
  • Jugendbeteiligung
  • Engagementförderung von Jugendlichen
  • Adultismus

Ziele und Handlungskonzept

Die Vielfalt innerhalb der Bevölkerung Spandaus ist identitätsstiftend und wird vor Ort als bereichernd empfunden. Aktuell leben hier mehr als 4000 geflüchtete Menschen. Im Kontext des weiteren Zuzugs von Geflüchteten nach Spandau beobachten zum Beispiel Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit regelmäßig Situationen, in denen Beleidigungen mit rassistischen, sexistischen und homophoben Motiven unter Jugendlichen geäußert werden. Dadurch wird deutlich, dass eine aktive Förderung demokratischer Werte in der Zivilgesellschaft angezeigt ist. Auch müssen vorhandene Projekte zur Jugendbeteiligung und zur politischen Bildung ausgebaut und strukturell gestärkt werden.

Gemeinsam mit der großen Anzahl an aktiven Initiativen in Spandau sollen durch die Partnerschaft für Demokratie neue Empowerment-Projekte für von Diskriminierung besonders betroffene Zielgruppen entstehen. Gleichzeitig will der Bezirk junge Menschen dazu ermutigen, sich aktiv in die Bezirkspolitik einzumischen, und ehrenamtliches Engagement fördern.
Der besondere Ansatz in Spandau ist der Schwerpunkt auf die Jugendbeteiligung. Angestrebtes Ergebnis ist die Konzeptentwicklung für die Kinder- und Jugendbeteiligung in Spandau. Auch die Sensibilisierung gegenüber Diskriminierungserfahrungen junger Menschen spielt eine wichtige Rolle. So setzten sich im August 2017 auf einem ersten Fachdiskurs zum Thema Adultismus eine Vielzahl interessierter Fachkräfte mit der eigenen pädagogischen Haltung und den Möglichkeiten des Demokratielernens von Anfang an auseinander.

Zur Begleitung der Umsetzung wurde mit der Stiftung SPI (Sozialpädagogisches Institut Berlin „Walter May“) eine Koordinierungs- und Fachstelle eingerichtet, die den Prozess gemeinsam mit dem Bezirksamt koordiniert. Der Begleitausschuss vereint Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksverwaltung und der Zivilgesellschaft. Das Jugendforum wird derzeit über zwei Module gestaltet: Eine bereits aktive Jugendjury wird aufgestockt und konzeptionell weiterentwickelt, und ein Team aus Jugendlichen organisiert ein jährliches Jugend-Politik-BarCamp als Forum des Austauschs und der Meinungsbildung.