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Auguste-Viktoria-Allee

Kontaktdaten

Bezirksamt Reinickendorf von Berlin - Abt. Jugend, Familie und Soziales
Eichborndamm 215-239
13437 Berlin
Tel: 030 902946087
jugendamt-ost(at)reinickendorf.berlin.de
www.pfd-augustekiez.de

Fördergebiet

Auguste-Viktoria-Allee

Größe des Fördergebiets

2,91 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

25.781

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen
  • Integration von Flüchtlingen insbesondere Kinder und Jugendliche

Ziele und Handlungskonzept

Die Bezirksregion von Berlin-Reinickendorf "Auguste-Viktoria-Allee" (ehem. "West 4") umfasst die Planungsräume Klixstraße, Mellerbogen, Scharnweberstraße und Reinickes Hof.

In den letzten Jahren sind ein stetiger Zuzug von Zuwanderern, sowie eine starke Zunahme von Erwerbslosigkeit, Kinderarmut und Bildungsferne in Familien zu verzeichnen. Diese Entwicklung führt zu einer hohen Bedarfslage hinsichtlich familiärer Gewalt, Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen und Ethnisierung sozialer Konflikte. 

Neben einem hohen Maß an Familien mit Transfereinkommen bündeln sich Asylbewerberheime mit einer Kapazität von mehr als 1200 Menschen. Ebenso erfolgte ein verstärkter Zuzug von Familien aus Südosteuropa unter ihnen viele Romafamilien mit kleinen Kindern. Im Stadtteil sind die sozialen Folgen von Armut deutlich sichtbar.
Überbelegte Wohnungen, Arbeitsprostitution, Müll, Schlafautos, Schulprobleme, Gewaltprobleme in Schulen und auf Spielplätzen führen zur Ausgrenzung von Roma und zu antiziganistischen Phänomenen.
Die Flüchtlinge in den großen Unterkünften haben ethnische Konflikte untereinander und Integrationsprobleme aufgrund Überforderung und Traumatisierung.

Leitziel 1
Die Menschen im AVA-Kiez sind sensibilisiert für die Themen Ausgrenzung, Gewalt und Extremismus und zeigen vermehrt zivilcouragiertes Verhalten gegenüber deren Erscheinungsformen.

Leitziel 2
Die Kompetenz für Demokratie und der Ausdruck von Vielfalt und gemeinsamen Werten werden auf kultureller und sozialer Ebene gefördert.

Handlungsziele:

  • Multiplikatoreninnen und Multiplikatoren in der Jugendarbeit setzen sich mit den Erscheinungsformen rechtsextremistischer oder fundamentalistischer Haltungen von Jugendlichen aktiv auseinander und geben ihre Kenntnisse in und zwischen ihren Einrichtungen weiter.
  • Öffentliche Vorträge und Kurzseminare zu Fremdenfeindlichkeit und deren Abwehr werden angeboten.
  • Der Begleitausschuss lädt Vertretungen von Migrantenorganisationen ein und motiviert zum Aufbau eines eigenen Netzwerkes im Fördergebiet.