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Stadt Cottbus

Kontaktdaten

Kreisfreie Stadt Cottbus
Neumarkt 5
03046 Cottbus
Tel.: 03556 122008
demokratie-cottbus.de/

 

Fördergebiet

Kreisfreie Stadt Cottbus

Größe des Fördergebiets

164 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

99.448

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Die Stadt Cottbus wurde bereits in dem Förderprogramm TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN durch den Bund gefördert. Die Teilnahme am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ soll die erfolgreich begonnene Arbeit kontinuierlich fortsetzen. Die verstärkte Aufnahme von Flüchtlingen in den unterschiedlichen Stadtteilen bestimmt derzeit die öffentliche Debatte. Diesen Umstand nutzen rechtsextreme Demagogen, um eine fremdenfeindliche Stimmung in der Stadt zu verbreiten, Ängste und Katastrophenszenarien zu schüren. Um der Ignoranz und Intoleranz wirkungsvoll begegnen zu können, ist ein Schulterschluss von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft dringend nötig.

Der gegenwärtige Strukturwandel in der Gesellschaft wurde auf der Auftaktkonferenz  ebenfalls als ein zentrales Thema für die nächsten Jahre herausgearbeitet. Hierbei werden nicht nur die Verwaltungsstrukturreform und der demografische Wandel eine Rolle spielen, sondern auch die Energiepolitik, liegt Cottbus doch direkt im Braunkohleabbaugebiet.

Das Leitziel der Partnerschaft lautet: Cottbus/Chóśebuz ist ein lebenswertes, offenes und attraktives Zentrum gelebter Menschenrechte, sicherer Lebens - und Lernort mit Zukunft und Perspektive für alle Menschen aller Generationen. Besonderes Augenmerk wird auf die Themen, historische und aktuelle politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen, Integration und Willkommenskultur gelegt.

Die Fach- und Koordinierungsstelle ist bei Demokratie und Integration Brandenburg e. V. angesiedelt. Da der Träger neun Partnerschaften für Demokratie in seiner Trägerschaft hat, ist ein kontinuierlicher fachlicher Austausch der Brandenburger Kollegen permanent gewährleistet. Der Aktions- und Initiativfond ist ebenso wie der Jugendfond bei der Stadt angebunden. Über die Verwendung der Gelder entscheidet das Jugendforum, bzw. der Begleitausschuss. Der Lokale Aktionsplan ist in der Partnerschaft für Demokratie auf die besonders starke Verknüpfung von Zivilgesellschaft und Verwaltung bei der Durchführung von Projekten zu dessen Umsetzung ausgerichtet.