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Rathenow-Nauen-Westhavelland

Kontaktdaten

Rathenow-Nauen-Westhavelland
Berliner Straße 15
14712 Rathenow
Tel: 03385 596431
pressestelle(at)stadt-rathenow.de
https://www.rathenow.de/Demokratie-leben.3369.0.html

Fördergebiet

Rathenow-Nauen-Westhavelland

Größe des Fördergebiets

1.322 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

69.120

Themenfelder

  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Fremdenfeindlichkeit und (Alltags-)Rassismus
  • Interkulturelle und interreligiöse Begegnungen

 

 

Ziele und Handlungskonzept

Die Städte Rathenow und Premnitz waren seit den 90er Jahren von einer sehr gewaltbereiten Skinheadszene geprägt, deren „Erben“ agieren nun völkisch-politisch und streben in die Mitte der Gesellschaft. Dagegen entwickelte sich mehr und mehr zivilgesellschaftliches Engagement. Aus dem Aktionsbündnis „Rathenow zeigt Flagge“ entwickelte sich der Lokale Aktionsplan (LAP) Westhavelland, nun die Partnerschaft für Demokratie (PfD) Westhavelland & Nauen. Durch den LAP ist eine gute Vernetzung ins (Um-)land gewachsen.

In Nauen waren und sind rechtsextreme Übergriffe auf Ausländerinnen und Ausländer sowie Andersdenkende ein Problem. Kommune und Zivilgesellschaft arbeiten an Lösungen. Derzeit eskalieren die Planungen zum neuen Flüchtlingsheim. Gegner und Rechtsextreme demonstrieren gemeinsam, Parteibüros der LINKEN und SPD sowie die Stadtverordnetenversammlung wurden angegriffen.

Alle sieben Kommunen sind von starker Abwanderung, überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit und Sozialhilfequote gezeichnet– nur Nauen gewinnt neue Einwohnerinnen und Einwohner. Die sieben Kommunen bilden den strukturschwachen ländlichen Teil des Havellandes.

In der Auftaktkonferenz wurden viele Themen eingebracht und diskutiert. Die Ergebnisse wurden in die Leitzielformulierung aufgenommen: Die Menschen im Westhavelland/Nauen engagieren sich für ein friedliches, tolerantes, demokratisches, gleichwertiges und weltoffenes Zusammenleben aller Bewohnerinnen und Bewohner.

2015 sollen folgende Projekt(-mittler)ziele unterstützt werden:
 neue Beteiligungsmethoden (z.B. Schülerräte, Bürgerhaushalte)

  • (interkulturelle) Begegnungen
  • Gesprächsplattformen
  • Initiierung gemeinwohlorientierter Prozesse in benachteiligten Gebieten.

Im Rahmen des LAP hatte es sich bewährt, Rahmenziele festzulegen und dann den Projektträgern größtmöglichen Spielraum bei der Projektgestaltung einzuräumen. Diese Strategie wird auch bei der Förderung im Rahmen der PfD fortgeführt.

Der Begleitausschuss hat keinen Vorsitz. Die Sitzungen werden (meist von der nicht stimmberechtigten Koordinierungsstelle) moderiert, alle Antragstellerinnen und Antragsteller werden in den Ausschuss eingeladen.