Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Landkreis Spree-Neiße

Kontaktdaten

Landkreis Spree-Neiße
Heinrich-Heine-Straße 1
03149 Forst (Lausitz)
Tel: 03562 98610001
landrat(at)lkspn.de
www.demokratie-leben-spree-neisse.de

Fördergebiet

Landkreis Spree-Neiße

Größe des Fördergebiets

1.657,43 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

118.899

Themenfelder

  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Islamistische Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Die Spree-Neiße Region ist ländlich geprägt. Aktivitäten rechtsextremer Gruppierungen sind festzustellen. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, wie z. B. Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit treten im Alltag auf. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kristallisieren sich u. a. an den Themen Flucht und Asyl.

Der Landkreis Spree-Neiße wurde als "Lokaler Aktionsplan" im Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN bis Ende 2014 gefördert. Mit dem Folgeprogramm "Demokratie leben!" soll die erfolgreiche Arbeit vor Ort in "Partnerschaften für Demokratie" fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Bestehende Netzwerke, Projekte und Ideen zur Problembewältigung sollen ausgebaut und fortgeführt werden. Das gemeinsame Wirken von Vereinen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Akteuren in Kooperation mit der Verwaltung und Politik des Landkreises ist Voraussetzung für eine zielgerichtete Strategie.

Mit Hilfe bewährter Gruppenmethoden wie Konferenzen und Zukunftswerkstätten soll die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure verstetigt und ausgebaut werden. Sie sind der Ort der partizipativen Erarbeitung und Festlegung der strategischen Ausrichtung der Aktionen und richtunggebend für die Umsetzung lokaler Handlungsstrategien.

Der Landkreis Spree-Neiße richtet Partnerschaften für Demokratie mit besonderem Blick auf Kinder, Jugendliche und deren Familien, pädagogische Fachkräfte und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure aus. Dabei sollen zielgerichtet Projekte im Vordergrund stehen, die wirksam dazu beitragen, zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern, Selbstermächtigung möglich zu machen und bestehende o.g. Problemlagen zu bearbeiten. Ein reger Dialog z. B. in Form von Arbeitsgruppen und begleitende Öffentlichkeitsarbeit sollen den Wissenstransfer unterstützen.

Die Koordinierungs- und Fachstelle ist seit 1. Juli 2015 bei dem Berlin-Brandenburgische Landjugend e. V. angebunden. Der Aktions- und Initiativfonds, sowie der Jugendfonds werden derzeit durch den Landkreis verwaltet. Der Begleitausschuss wird nach der Auftaktkonferenz im November erstmals zusammenkommen.