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Landkreis Dahme-Spreewald

Kontaktdaten

Landkreis Dahme-Spreewald
Reutergasse 12
15907 Lübben
Tel: 03546 201518
lap(at)dahme-spreewald.de
http://www.dahme-spreewald.de

Fördergebiet

Landkreis Dahme-Spreewald

Größe des Fördergebiets

2.261 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

160.793

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen

Ziele und Handlungskonzept

Der Landkreis wurde bereits in den Förderprogrammen „Vielfalt tut gut“ und „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ durch den Bund gefördert. Die Teilnahme am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ soll die erfolgreich begonnene Arbeit kontinuierlich fortsetzen.

Aktuell werden durch im Landkreis aktive Rechtsextreme Debatten im Rahmen der Organisation von Hilfen für Flüchtlinge dazu genutzt, eine Palette von Gegenstimmungen zu erzeugen, die von fremdenfeindlichen Ressentiments über das Beschwören der Ignoranz des Bürgerwillens durch Verwaltung und Politik bis hin zur Übersteigerung von Katastrophenszenarien bei der Integration von Flüchtlingen reichen. Vornehmlich im Süden des Landkreises finden sich Schwerpunkte des Agierens von Akteuren aus dem Bereich der Freien Kräfte. Festzustellen ist eine hohe Präsenz von Inhalten oder einzelnen Aktivitäten dieser Akteure vor allem bei Jugendlichen. Zentrale Themen sind auch hier die globale Systemkritik, der Verlust kultureller und nationaler Identität sowie die konkrete aktionsorientierte Auseinandersetzung mit politischen Gegnerninnen und Gegnern und den Systemrepräsentanten.

Das Leitziel des Lokalen Aktionsplans für den Landkreis lautet: Der größtmögliche Teil der Bevölkerung im Landkreis Dahme-Spreewald ist demokratisch gestärkt, lehnt undemokratische Strukturen ab und zeigt Zivilcourage. Besonderes Augenmerk wird auf die Themen Antiziganismus, historische und aktuelle politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Willkommenskultur gelegt. Besondere Unterstützung sollen Initiativen erhalten, die sich für Integrationsarbeit in den Kommunen engagieren.

Die Fach- und Koordinierungsstelle ist bei Demokratie und Integration Brandenburg e. V. angesiedelt. Da der Träger neun Partnerschaften für Demokratie in seiner Trägerschaft hat, ist ein kontinuierlicher fachlicher Austausch der Brandenburger Kollegen permanent gewährleistet. Der Aktions- und Initiativfond ist ebenso wie der Jugendfond beim Landkreis angebunden.

Der Lokale Aktionsplan ist in der Partnerschaft für Demokratie auf die besonders starke Verknüpfung von Zivilgesellschaft und Verwaltung bei der Durchführung von Projekten zu dessen Umsetzung ausgerichtet. Derzeit setzt sich eine aus Verwaltungsmitarbeitern bestehende Arbeitsgruppe mit der Thematik „Sinti und Roma“ intensiv auseinander. Begleitet wird dieser Prozess durch die RAA-Berlin.

Im Verlauf der Umsetzung  der Partnerschaft für Demokratie sollen Feuerwehrangehörige und Retter in interkultureller Kompetenz geschult werden, um  sie als Multiplikatoren in ihrem Arbeitsumfeld und im Gemeinwesen zu gewinnen.