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Hoher Fläming

Kontaktdaten

Hoher Fläming
Wiesenburger Straße 6
14806 Bad Belzig
Tel: 03384 1941272
ordnungsverwaltung(at)bad-belzig.de
http://lap-hoher-flaeming.de

Fördergebiet

Hoher Fläming

Größe des Fördergebiets

1.121 km²

Einwohnerzahl des Fördergebiets

35.844

Themenfelder

  • Aktuelle Formen des Antisemitismus
  • Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit
  • Antiziganismus
  • Homosexuellen- und Transfeindlichkeit
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Arbeit zum Thema Flucht u. Asyl
  • Gewaltprävention
  • Demokratiestärkung an Schule
  • Teilhabe im ländlichen Raum

Ziele und Handlungskonzept

Unter dem Motto „Wo wir nicht handeln, handeln andere“ haben die fünf Kommunen der Planregion 4 des Landkreises Potsdam-Mittelmark seit 2007 die Zusammenarbeit im LAP „Hoher Fläming“ vereinbart und praktiziert und führen diese im Rahmen einer Partnerschaft für Demokratie fort. Die Städte Bad Belzig und Treuenbrietzen, die Ämter Brück und Niemegk sowie die Gemeinde Wiesenburg/ Mark bilden die ländliche, periphere und dünn besiedelte Gegend des Landkreises ab.

Im Begleitausschuss sind Vertreterinnen und Vertreter aller 5 Kommunen sowie des Landkreises Potsdam-Mittelmark vertreten. Aus der zivilen Bevölkerung konnten Mitglieder aus der Politik, von freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, aus Migrantenorganisationen, Wohlfahrtsverbänden und Schulen gewonnen werden.

In der Vergangenheit haben sich Neonationalsozialisten aus der Region um Bad Belzig mit Kampagnen im Internet, Mahnwachen und der Verteilung von Flyern gegen die geplante Sanierung des Flüchtlingsheims in Bad Belzig präsentiert. Neben Bad Belzig befindet sich in Brück ein Übergangswohnheim und in den anderen Kommunen sind Flüchtlinge und Asylbewerber in Wohnungen untergebracht.

Erziehung zu Toleranz und Demokratie, gestärktes zivilgesellschaftliches Engagement und eine vielfältige Jugendkulturarbeit sind Mittel, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken. Sie bilden den Schwerpunkt der Projektarbeit der Partnerschaft für Demokratie „Hoher Fläming“. Nachhaltige Projektplanung und -initiierung, tragfähige Projektideen, die über die Förderperiode hinaus Bestand haben, sollen gefördert und unterstützt werden.

Durch die Organisation der Koordinierung- und Fachstelle, mit Unterstützung der Jugendkoordinatorinnen, Sozialarbeiterinnen sowie dem RAA Brandenburg fand am 05.06.2015 die erste Demokratiekonferenz in Form einer Kinder- und Jugendkonferenz statt. 50 Kinder und Jugendliche von 10 bis 19 Jahren kamen unter dem Motto „Was wollt Ihr eigentlich“ im Jugend-, Kultur- und Medienzentrum „POGO“ zusammen, um in der Open-Space Methode über ihre Anliegen zu diskutieren. Eine Folgekonferenz ist für September geplant, um aus den engagierten Kinder und Jugendlichen ein Jugendforum zu bilden.