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Newsletter des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Juni 2024

Sehr geehrte Mitwirkende im Bundesprogramm, sehr geehrte Interessierte,

2025 startet die dritte Förderperiode von "Demokratie leben!". Das Interessenbekundungsverfahren für den Programmbereich "Partnerschaften für Demokratie" ist bereits gestartet. Bis zum 19. Juni können sich alle interessierten kommunalen Gebietskörperschaften bewerben, die eine Partnerschaft für Demokratie gründen oder eine bereits bestehende weiterführen möchten. Die Interessenbekundungsverfahren für die Programmbereiche "Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur" und "Innovationsprojekte" folgen demnächst.

Zudem werden Sachverständige gesucht, um die Projektvorhaben aus dem bald startenden Interessenbekundungsverfahren im Programmbereich "Innovationsprojekte" zu begutachten. Bewerbungsfrist für Sachverständige ist der 24. Juni.

Aber auch aus der aktuellen Förderperiode hält dieser Newsletter wieder viele interessante Informationen bereit. Ob Aktionswoche, Tagungen und Workshops, Publikationen oder Einblicke in die Projektarbeit: Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

Ihr Team vom Bundesprogramm "Demokratie leben!"
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Inhalt

Aktuelles aus dem Bundesprogramm


Interessenbekundungsverfahren Partnerschaften für Demokratie

Noch bis zum 19. Juni können kommunale Gebietskörperschaften ab einer Größe von 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern am Interessenbekundungsverfahren im Programmbereich Partnerschaften für Demokratie teilnehmen. Wer in der dritten Förderperiode des Bundesprogramms "Demokratie leben!" mit einer Partnerschaft dabei sein möchte, kann sich auf der Programmwebsite mit dem Förderaufruf und über die Ziele informieren.

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Sachverständige zur Begutachtung von Interessenbekundungen gesucht

Die Regiestelle "Demokratie leben!" sucht unabhängige Sachverständige zur Begutachtung von Interessenbekundungen für Projektförderungen im Programmbereich "Innovationsprojekte". Interessierte, die über Expertise in mindestens einem der Handlungsfelder Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention verfügen, können sich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes bewerben. Bewerbungsfrist ist der 24. Juni. Technische Hinweise zur Registrierung und zur Teilnahme am Vergabeverfahren finden Sie auf der Programmwebsite.

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Beratungsangebote zur Prävention und Intervention vorgestellt

Auf dem Deutschen Präventionstag in Cottbus präsentierte das Bundesprogramm seine umfangreichen Beratungsleistungen für die Präventions- und Ausstiegsarbeit im Bereich Extremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einem Fachpublikum. Mit dabei war das Landes-Demokratiezentrum Sachsen, welches mit seinen Angeboten der Mobilen Beratung "Kulturbüro Sachsen" und der Distanzierungsberatung der AGJF zeigte, wie Beratungsangebote auf Landesebene koordiniert und umgesetzt werden.


Vorbilder für zivilgesellschaftliches Engagement ausgezeichnet

Die Bundeszentrale für politische Bildung zeichnet jährlich fünf "Botschafterinnen und Botschafter für Demokratie und Toleranz“ aus. Zwei Auszeichnungen gingen 2024 an Projekte aus dem Bundesprogramm: Der Aktion Zivilcourage e. V. stärkt durch gesellschaftliche und politische Bildungsarbeit demokratische Strukturen in Sachsen. Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann schaffen im Projekt "Trialoge – Perspektiven. Zuhören. Verständigung" Gesprächsräume in Schulen, um mit jungen Menschen über den Nahostkonflikt, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus zu sprechen.

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Start der Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus

Antimuslimischer Rassismus ist Alltag für viele Musliminnen, Muslime und als solche gelesene Menschen in Deutschland. Deshalb initiiert und koordiniert CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit mit einem zivilgesellschaftlichen Bündnis vom 17. Juni bis 1. Juli die bundesweiten Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus. Zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen klären über antimuslimischen Rassismus auf, wobei auch Gegenstrategien entwickelt werden.

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Veranstaltungen


13. Baustelle Inklusion: "Entweder sind alle normal oder niemand!"

Auf der Fachtagung der Fachstelle Kinderwelten geht es um Inklusion und Ableismus in Kita und Grundschule. Was wurde nach 15 Jahren UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen erreicht? Wo sind Versäumnisse, Leerstellen und Zukunftsideen? Die Tagung bietet Gelegenheiten zum Austausch darüber, was gegen Benachteiligung von behinderten Menschen in Kitas und Schulen getan werden kann. Sie findet am 17. Juni in Berlin sowie an den darauffolgenden vier Tagen in Online-Workshops statt und richtet sich an alle, die sich für Inklusion interessieren.

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Online-Workshop zum Schwerpunkt Transfer von Projektergebnissen

Im digitalen Reflexionsworkshop zur Wirksamkeit von Projektergebnissen geht es um Transfer: Was beinhaltet der Transfer von Projektergebnissen? Wie kann der konkrete Transfergegenstand identifiziert werden? Der kostenlose Online-Workshop im Rahmen des Kompetenznetzwerks im Themenfeld Schulische und außerschulische Bildung im Jugendalter findet am 4. September zwischen 9:30 und 12:30 Uhr statt und unterstützt Demokratiebildungsprojekte.

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Magazin


75 Jahre Grundgesetz – ein Grund zum Feiern!

75 Jahre Freiheit, Frieden und Demokratie in Deutschland – das feierten viele Menschen am 23. Mai in der Bundesrepublik. Auch die Partnerschaften für Demokratie nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, das Grundgesetz mit vielfältigen Aktionen in den Mittelpunkt zu stellen. So gibt es beispielsweise eine Kunstausstellung in Northeim, in der 26 Kunstschaffende die Artikel des Grundgesetzes künstlerisch interpretieren. In Ratzeburg erzählen die Bürgerinnen und Bürger unter anderem, was ihnen das Grundgesetz bedeutet.

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Streetwork aus Leidenschaft

Streetwork schafft Begegnungen, sie hilft Menschen – egal, ob sie straffällig, drogenabhängig oder obdachlos geworden sind. Sei es beim Umzug, bei Behördengängen oder um sich einfach alles einmal von der Seele zu reden – das Team um Florian Nägele aus Friedrichshafen unterstützt Klientinnen und Klienten in allen Lebenslagen über Jahre hinweg. Dabei entsteht ein enges Vertrauensverhältnis. Diese persönlichen Begegnungen sind nun in einem Podcast und einer Ausstellung der Partnerschaft für Demokratie Stadt Friedrichshafen erlebbar.

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Mediatipps


Arbeitshilfe "Distanzierungsarbeit als Querschnittsaufgabe pädagogischer Praxis"

Im Rahmen des Modellprojekts "D-Netz" hat Distanz e. V. die Arbeitshilfe "Distanzierungsarbeit als Querschnittsaufgabe pädagogischer Praxis" herausgegeben. Sie unterstützt Pädagoginnen und Pädagogen bei der Arbeit mit jungen Menschen, die gefährdet sind, in den Rechtsextremismus einzusteigen. Den Leserinnen und Lesern wird vermittelt, wie sie diskriminierendes Verhalten und Einstiegsgefährdung wahrnehmen und analysieren, wie sie intervenieren, Distanzierungsprozesse anstoßen und den strategischen Umgang mit Rechtsextremismus planen. Abgerundet wird die Arbeitshilfe von einer Methodensammlung für Gespräche im Einzel- und Gruppensetting.

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E-Learning-Kurs für eine rassismussensible Kinder- und Jugendarbeit

Im vollgepackten pädagogischen Alltag ist es oftmals nicht einfach, Zeit für Weiterbildungen zu finden. Das Kompetenznetzwerk im Themenfeld Islam- und Muslimfeindlichkeit hat daher einen interaktiven E-Learning-Kurs entwickelt, mit dem sich Fachkräfte und Ehrenamtliche der Kinder- und Jugendarbeit orts- und zeitunabhängig den Themen Diskriminierung, Rassismus und antimuslimischer Rassismus widmen können. Der kostenlose Kurs stellt eine Vielzahl an Handlungsimpulsen und Materialien für die pädagogische Praxis bereit.

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Arbeitshilfe für mehr Resilienz im Projektalltag

In krisenhaften Zeiten steht neben den inhaltlichen Anforderungen in der Demokratiearbeit der Umgang mit Belastungssituationen im Zentrum. Anstatt darauf nur mit dem Ruf nach mehr "Widerstandskraft" zu reagieren, kann das Konzept der Resilienz sinnvoll sein. Für das Begleitprojekt ProjekteWerkstatt für Qualitätsprozesse (PWQ) zeigt die Psychologin Elena Linden in einer Arbeitshilfe auf, wie Engagierte ihren Umgang mit Stress und Leistungsdruck kritisch und konstruktiv reflektieren können.

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Weiteres


Europäisches Netzwerk zur Beobachtung von Antisemitismus

Im April ist das neue Europäische Netzwerk zur Beobachtung von Antisemitismus (ENMA) gestartet. Das Ziel: vergleichbare Daten über antisemitische Vorfälle in ganz Europa bereitstellen. In Deutschland beteiligt sich daran der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS). Mit dem Netzwerk aus jüdischen und nichtjüdischen Organisationen der Zivilgesellschaft soll eine Lücke im Kampf gegen Antisemitismus geschlossen werden.

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Online-Weiterbildung: Beratung und Netzwerkarbeit

Im Rahmen einer 22-monatigen Weiterbildung können in der Fachberatung, Sozialarbeit und Sozialwissenschaft Tätige Beratungskompetenzen im Umgang mit demokratieherausfordernden und -gefährdenden Phänomenen im Kontext extrem rechter Orientierungen erwerben. Das Angebot der Alice Salomon Hochschule kostet 3.485 Euro und findet in sieben 2- bis 4-tägigen Blöcken von September 2024 bis Juni 2026 statt. Bewerbungsfrist ist der 23. Juli.

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Online-Seminare der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) bietet zahlreiche Online-Seminare an, unter anderem zum Thema des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Des Weiteren beinhalten die Bildungsangebote auch Bereiche wie Digitalisierung im Ehrenamt, Klimaschutz oder Mitgliedergewinnung. Die Formate sind kostenfrei und finden dienstags und mittwochs um 17 Uhr statt. Übrigens wird im Newsletter der DSEE jeweils über die nächsten zwei bis drei Seminar-Reihen informiert.

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Radikalisierungsprävention: Leitfaden für Kommunen

Die FH Münster hat im Rahmen des Projekts "Radikalisierungsprävention – Forschung und Transfer" kommunale Handlungskonzepte zur Radikalisierungsprävention untersucht. Daraus entstanden ist ein Leitfaden zur Entwicklung einer kommunalen Strategie für eine lokale Radikalisierungsprävention. Er beschreibt die einzelnen Konzeptbausteine Schritt für Schritt und veranschaulicht diese mittels Beispielmaterial aus den analysierten Handlungskonzepten.

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Jugenddemokratiepreis 2024

Wer zwischen 14 und 27 Jahre alt und schnellentschlossen ist, kann sich noch bis zum 14. Juni bei der Bundeszentrale für politische Bildung für den Jugenddemokratiepreis bewerben. Eingereicht werden können Projekte, die zur Stärkung der Demokratie beitragen, allen offenstehen, und in denen eigenständig kreative und neue Ansätze umgesetzt werden. Dazu gehören zum Beispiel Jugendbegegnungen, Videoclips oder Nachbarschaftshilfe. Geboten werden bis zu 3.000 Euro Preisgeld.

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