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Neue Wege - Prävention von Antisemitismus bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Kontaktdaten

Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e. V.
Hospitalstraße 111
22767 Hamburg
Tel: 040 4136609 20
yasar.aydin(at)tghamburg.de
www.tghamburg.de/projekte/?pid=18


Themenfeld

Aktuelle Formen des Antisemitismus


Projektziele

Das primäre Projektziel ist es, Jugendliche im Alter von 15 bis 28 für Antisemitismus zu sensibilisieren und sie zu einer kritischen Auseinandersetzung mit manifesten wie latenten antisemitischen Inhalten in Medien und Politik anzuregen. Damit will es zum Abbau von Antisemitismus beitragen, Kritikfähigkeit und Toleranz fördern und auf diesem Wege den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft stärken. Das Projekt will innovative und jugendgerechte Ansätze und Konzepte für eine Auseinandersetzung mit historischen und gegenwärtigen Erscheinungsformen des Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft entwickeln und erproben. Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen werden anderen Trägern und Institutionen zugänglich gemacht, auf die sie bei ihrer Arbeit mit Jugendlichen zurückgreifen können.


Handlungskonzept

Im Rahmen des Projektes werden Workshops und andere Veranstaltungen mit Jugendlichen realisiert, um ihre Medienkompetenzen auszubauen und ihre Kritikfähigkeit im Umgang mit antisemitischen Inhalten zu schärfen. Zudem werden Jugendliche fachlich unterstützt, eigene Kleinprojekte zu entwickeln, Veranstaltungen wie etwa eine Ausstellung zu organisieren oder eigene Medien wie etwa ein Kurzfilm oder ein YouTube-Video etc. zu erstellen.

Pädagogische Angebote werden der Zielgruppe Handlungsmöglichkeiten und -räume eröffnen, um normativ aufgeladene Differenzkonstruktionen zu vermeiden und Wir-die-Anderen-Dichotomien zu durchbrechen. Außerdem sind Fachtagungen und ein Fachkräfte-Arbeitskreis vorgesehen, der sich regelmäßig trifft, das Projekt fachlich berät.

Das Projekt setzt die Türkische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e. V.  in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum (Berlin) um. Ein weiterer Kooperationspartner ist die Jüdische Gemeinde Hamburg. Geplant sind auch weitere Kooperationen und Zusammenarbeit mit anderen Trägern, Jugendorganisationen und Schulen, um fruchtbare und horizonterweiternde Begegnungen zwischen Jugendlichen aus verschiedenen ethnischen, kulturellen und religiösen Zusammenhängen zu ermöglichen.