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Zukunft gemeinsam gestalten - lokaler Verbund von Migrantenorganisationen gegen Rassismus und Diskriminierung

Kontaktdaten

VMDO e. V. (Verbund der soziokulturellen Migrantenvereine in Dortmund e. V.)
Beuthstr. 21
44147 Dortmund
Tel.: 0231 28678240
info(at)vmdo.de
www.vmdo.de/projekt/demokratie-leben


Themenfeld

Konfliktbearbeitung


Projektziele

Als Verbund von fast 60 Migrantenselbstorganisationen ist der VMDO e. V. täglich mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) befasst, die Mitglieder bilden die Erfahrungen mit dem Themenfeld von beiden Seiten ab. Ziel ist es, mit der Hauptzielgruppe Migrantinnen und Migranten in der Altersgruppe 18 bis 27 Jahre gemeinsam und partizipativ und eben auch selbstkritisch eine offene, demokratische, zukunftsorientierte Stadtgesellschaft mitzugestalten. Dazu sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die verschiedenen Facetten von GMF sensibilisiert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu führen, dass Migrantencommunities ihre eigene Wahrnehmung von GMF reflektieren und überdenken.

Die Ergebnisse des Projekts werden zu inhaltlichen und methodischen Handlungsempfehlungen aufbereitet, um auf die Arbeit der Regelstrukturen der Kinder und Jugendhilfe übertragbar zu werden. Dazu werden die jeweiligen Konzepte als Schulungs- und Bildungsmaterial im Rahmen von Workshops und Weiterbildungen an die Aktiven in Vereinen sowie an Pädagoginnen und Pädagogen in Schulen, Sportvereinen und Jugendgruppen vermittelt, die sie evaluieren und anschließend implementieren.


Handlungskonzept

Zur Durchführung des Projektes werden zunächst Kooperationspartner gewonnen und ein Fachbeirat etabliert. Daneben werden aus bereits bestehenden Partnerschaften für Workshops und Seminare bedeutende Organisationen eingebunden, wie z. B. MIADO-KI (Migrations- und Integrationsagentur der Stadt Dortmund), das Respektbüro der Stadt Dortmund, die Beratungseinrichtung BACK-UP, Opfer von rechtsextremer und rassistischer Gewalt unterstützt, das Dietrich-Keuning-Haus, das als Treff- und Beratungsort vor allem im Bereich Kinder- und Jugendarbeit und der Integrationsarbeit in der Dortmunder Nordstadt bekannt ist. Als Workshops und Seminare sind spezielle Foren von und mit Migrantenorganisationen geplant, partizipative und interaktive Formate, die Erfahrungsaustausch und Begegnung ermöglichen, Zusammenkünfte mit Experten, Fachgespräche unter anderem mit Pädagoginnen und Pädagogen sowie Formate für Schülerinnen und Schüler (Schülertalk) und Film- und Diskussionsabende.

Als innovative Ansätze werden interaktive Reflexionsräume, Rollenspiele sowie kreative und kulturelle Sensibilisierungsangebote einbezogen. Die Innovationskraft und vor allem die Modellhaftigkeit des Projektes liegt darin, dass Migrantencommunities durch die gemeinsame Reflexion dazu angeregt werden, sich mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auch in den eigenen Reihen auseinanderzusetzen.